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Das österreichische Fernsehmagazin

Ali

Ali
Teaser:
Für viele ist er der Sportler des zwanzigsten Jahrhunderts: Muhammad Ali. Die Biografie bzw. eine sehr wichtige Zeitspanne der Biografie eines solchen Mannes auf die Leinwand zu bringen, ist zweifellos ein schwieriges und heikles Unterfangen. Regisseur Michael Mann ("Miami Vice", "Heat") wagte das Vabanquespiel, heuerte Will Smith als Ali an und konzentrierte sich auf die Jahre 1964 bis 1974.
Veröffentlicht:
13.08.2002
1964 holt sich Cassius Clay (Will Smith) zum ersten Mal den Schwergewichtsweltmeistertitel im Boxen. Doch dieses Ereignis markiert lediglich den Anfang eines aufregenden Jahrzehnts für den ehrgeizigen jungen Mann. Als Clay zum Black Islam übertritt, sich zuerst in Cassius X und dann in Muhammad Ali umbenennt, ändert sich das Leben des Boxers radikal.

Der Kinobesucher erfährt von Alis Freundschaft zu Malcolm X (Mario van Peebles), von seiner Weigerung, als Soldat am Vietnamkrieg teilzunehmen, von beruflicher und gesellschaftlicher Ächtung und nicht zuletzt vom Selbstverständnis des Boxers auch in Bezug auf Frauen ("I am the Greatest!"). Das Comeback Alis gegen Joe Frazier 1974 in Kinshasa beschließt den über zweieinhalbstündigen Film.

Ein solches Projekt kann entweder zum Kult avancieren, total verrissen werden oder im Mittelmaß versinken - was für die Macher sicher das Schlimmste ist. Genau das ist Michael Manns "Ali" passiert, sieht man mal von Smiths Oscar-Nominierung ab. Der Streifen liefert nichts Neues, nichts absolut Bewegendes, das ihn vom Anspruch und künstlerisch über den Dokumentarfilm hieven würde. Immerhin: Man wird nicht durch Halbwahrheiten geblendet. Und Herr Smith bemühte sich redlich, hat angeblich ziemlich genau 15 Kilo Muskeln mehr zum Set mitgebracht als noch zum Dreh von "MIB I". Diese Berufsauffassung ist allein schon den Kinobesuch wert.

Interviews

„Da muss man mit Professionalität rangehen“
Interviews, 13. September 2006
Vor dieser Frage stand das "Sperling"-Team, als im Jahr 2004 Achim Grubel verstarb. Von Beginn an, der Darsteller des "Norbert Wachutka". Die Kollegen haben seinen Tod im Film "Sperling und der Fall Wachutka" schauspielerisch verarbeitet. Ein Gespräch mit "Sperling" Dieter Pfaff:Wie nehmen ZDF und … mehr >
Natalia Wörner
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Sie wurde zwar nicht für die Rolle entdeckt, begann sich aber verstärkt für die Schauspielerei zu interessieren.Neben diversen deutschen TV-Produktionen wie "Bella Block" und "Tatort" spielte Frau Wörner in den Kinofilmen "Irren ist männlich" (1996) und "Frauen sind was Wunderbares" (1999). 2004 en… mehr >
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Interviews, 18. März 2002
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Starportraits

Hasan Ali Mete
Stars, 01. März 2001
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Calista Flockhart
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