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Vera Russwurm auf Hausbesuch
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Vera Russwurm auf Hausbesuch

Mit neuem Sendungskonzept kehrt Vera Russwurm wieder ins Hauptabendprogramm zurück. Mit tele sprach sie über Wünsche, Freunde und ihre Mutter.
Veröffentlicht:
19.09.2013
 

"Vera bei ...": Samstag, 21.09.2013, 22.35 Uhr, ORF2

Vera Russwurm hat viel zu tun, für ein vergnügliches Telefongespräch mit uns nimmt sie sich trotzdem Zeit.

tele: Sie hatten jetzt zum ersten Mal eine Weile Pause – wie hat sich das angefühlt?

Russwurm: Nein, nicht zum ersten Mal, auch schon 1996 (lacht). Aber ich habe viel gemacht, einen Piloten produziert, mir war nicht langweilig. Aber es war trotzdem entspannender. „Vera exklusiv“ war mein bislang aufwändigstes Format, da saß ich pro Woche mindestens einmal im Flieger.
 
Wie wird die neue Sendung aussehen?

So wie ein ein interessanter Abend, wenn man mit Freunden zusammensitzt oder mit Gästen, die man gut kennt. Da wird geredet, gescherzt, es wird auch ernsthaft, wie’s eben so ist. Beim Johann Lafer (steht im Zentrum der 2. Sendung) geht’s zum Beispiel auch darum, dass er schon einmal Konkurs hätte anmelden müssen, hätte ihm nicht das Land Rheinland-Pfalz eine Bürgschaft gegeben. Das gehört zu den Schwierigkeiten, die viele Unternehmer irgendwann einmal haben. Parallel dazu ist aber in der Runde auch Eckart Witzigmann dabei, bei dem er gelernt hat und da geht’s dann darum, ob er streng war oder nicht …

Sie haben in den letzten 35 Jahren in verschiedenen Formaten Interviews geführt. Gibt’s Dinge, die für Sie tabu sind?

Ja natürlich. Ich würde keine Fragen stellen, wenn ich das Gefühl habe, das ist verletzend oder kränkend. Das ist natürlich von Fall zu Fall verschieden. Es macht auch einen Unterschied, was der Anlass für ein Interview ist. Wenn man als Journalist wohin kommt, weil etwas passiert ist, muss man natürlich danach fragen. Das lässt sich nicht pauschal beantworten, das kommt aufs Format an und daran, unter welchem Aspekt jemand eingeladen wurde.

Was steht noch auf Ihrem Wunschzettel?

Mit dem Rucksack verreisen. Das wollte ich, seit ich aus der Schule heraußen bin, aber dann war ich in den USA und dann kam schon das Fernsehen, das wollte ich dann auch nicht sein lassen, weil es mich immer fasziniert und gefesselt hat. So kam das nie zustande. Aber das kann ich ja mit 70 auch noch machen.

Sie sind um diese Jahre umgefallen …

Das hab’ ich nie bereut. Ich habe in dieser Zeit so viele neue Leute kennengelernt. Wie die Jugend-Sendung „Okay“ begonnen hat, war ich mitten in dieser neuen Austropop-Szene, das hat mich fasziniert. Da war ich plötzlich mit vielen zum Teil sehr spannenden Persönlichkeiten unterwegs und habe die persönlich kennengelernt. Mein Mann war auch bei dieser Jugendsendung dabei, der war mit 31 dort mit Abstand der Älteste. Das war eine verschworene Gemeinschaft, die viel Zeit miteinander verbracht hat, das war wie eine Gruppe Freunde.
 
Sie hätten nach dem Studium die Praxis Ihrer Mutter übernehmen sollen ……… …

Lustig, ich habe sie gestern zum ersten Mal gefragt, ob sie das bereut. Sie hat zu meiner großen Beruhigung gesagt, nein, das hat ihr nie leidgetan, sie glaubt auch, die größere Begabung und auch Lust und Freude habe ich bei dem, was ich eben mache

Zur Person: Vera Russwurm

• Geb. am 7. 11. 1959 in Wien
• Erster TV-Auftritt 1979 als Tritsch-Tratsch-Girl beim ORF
• Studierte Medizin
• Karrierestationen: u. a. Ö3, „Okay“, „Was wäre wenn“, „Vera“, „Duell“ „Schicksalstag“, „Vera exklusiv“
• Verheiratet mit Metropol-Chef Peter Hofbauer, drei Töchter

 
 

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