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Liam Neeson

Liam Neeson

Bürgerlicher Name: William John Neeson
Geburtsort:
Ballymena, Nordirland
Auszeichnungen:
Evening Standard British Film Award (GB) 1997
Venedig Film Festival: Volpi Cup (I) 1996
Veröffentlicht:
12.03.2003
 
Eigentlich wollte er ja Lehrer werden, aber aus diesem Traum wurde dann doch nichts. Stattdessen schlug sich der junge William, wie Liam mit richtigem Namen heißt, unter anderem als Amateurboxer und Gabelstaplerfahrer für Guinness durch. Auch ein angefangenes Studium der Physik und Computerwissenschaften brachte er nicht zu Ende. Schließlich meldete er sich 1976 beim "Belfast Lyric Players' Theater", wo händeringend nach "einem großen Kerl" gesucht wurde. Zwei Jahre später stand Neeson bereits auf der Bühne des Abbey Theater in Dublin, wo er von dem Regisseur John Boorman entdeckt und für die Rolle des Gawain in der Arthusverfilmung "Excalibur" (1981) verpflichtet wurde.

Während der Achtziger spielte Neeson in eher unbekannteren Filmen und TV-Serien mit, wie z.B. "Krull" (1983) oder "Suspect - Unter Verdacht" (1987). Seine erste Hauptrolle hatte er 1990 als "Darkman", einer Comic-Verfilmung von "Spider-Man"-Regisseur Sam Raimi. Seine hervorragenden Leistungen in "Der Schein-Heilige" mit Steve Martin und in "Ehemänner und Ehefrauen" (beide 1992) mit Woody Allen sorgten schließlich dafür, dass Liam Neeson die Hauptrolle in Steven Spielbergs Holocaust-Drama "Schindlers Liste" (1993) ergattern konnte - was seinen Durchbruch bedeutete.

Ebenfalls 1993 feierte er sein Broadway-Debüt an der Seite von Natasha Richardson, der Tochter der britischen Schauspielerin Vanessa Redgrave. 1994 standen die beiden für "Nell" gemeinsam vor der Kamera und noch im selben Jahr folgte das dritte Zusammenspiel von Liam und Natasha: diesmal im realen Leben vor dem Traualtar.

1995 verkörperte er in "Rob Roy" den schottischen Volkshelden Robert McGregor, ein Jahr später spielte er den irischen Freiheitskämpfer "Michael Collins". Auch als neuer James Bond war Liam Neeson im Gespräch, bis man Pierce Brosnan den Vorzug gab. Nichtsdestotrotz wurde er von Königin Elizabeth II. am Neujahrstag 1999 mit dem "Order of British Empire" ausgezeichnet.

Im selben Jahr holte ihn George Lucas für "Krieg der Sterne: Episode 1" vor die Kamera, wo er als Jedi Qui-Gon Jinn den jungen Obi Wan Kenobi ausbilden durfte und somit einer der wenigen Lichtblicke dieses Films war.

Nach einem schweren Motorradunfall im Jahr 2000, der ihm einen Beckenbruch einbrachte, legte Liam Neeson eine Pause vom Filmgeschäft ein und war erst 2002 in "K-19 - Showdown in der Tiefe" wieder auf der Leinwand zu sehen. Auch in "Gangs of New York" (2002) hatte er eine kleine, aber entscheidende Rolle als irischer Priester, der zu Beginn des Films von Antagonist Bill the Butcher (Daniel Day-Lewis) ermordet wird.
 
 

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