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Das österreichische Fernsehmagazin

Dennis Quaid

Dennis Quaid
Geburtsort:
Houston, Texas
Auszeichnungen:
Independent Spirit Award (USA) 1988
Screen Actors Guild Award (USA) 2001
NYFCC Award (USA) 2002
OFCS Award (USA) 2003
Veröffentlicht:
09.10.2002
Bürgerlicher Name: Dennis William Quaid
Der Sohn eines Elektrikers aus Houston hat so gar nichts Texanisches an sich. Erstens sieht er gut aus und zweitens hat er Geld auch ohne eigenen Bohrturm.

Das Handwerk, um auch ohne Öl reich zu werden, hat sich Quaid bereits in der High School angeeignet. Schauspielerei sollte es sein. Das Studium brach er aber mit 20 Jahren vorzeitig ab, um seinem älteren Bruder Randy nachzueifern. Mit ihm ging er nach Hollywood, um endlich ein großer Star zu werden.

Das ist ihm doch fein gelungen: Nach mehreren erfolglosen Anläufen und missglückten Versuchen, sich einen Manager zu besorgen, erhielt der Linkshänder Dennis Quaid 1975 endlich seine erste Rolle in "Crazy Mama" und später auch in anderen relativ unspektakulären Streifen wie "September 30. 1955" (1977).

Bekannt wurde er in Amerika mit "Breaking Away" (1979). Der Durchbruch gelang ihm ein paar Jahre später mit seiner Darstellung des Astronauten Gordon Cooper in "Der Stoff aus dem die Helden sind" (1983). Mehr schauspielerisches Talent konnte er in Filmen wie "Die Reise ins Ich" (1987) oder "D.O.A. - Bei Anruf Mord" (1988) unter Beweis stellen. Mit diesen wurde Quaid dann auch in Deutschland bekannt. Und dennoch blieb ihm der Erfolg seines Bruders in den USA immer verwehrt.

Dabei hat Dennis Quaid eine Eigenschaft vorzuweisen, die eigentlich jeder gute Schauspieler mitbringen sollte: Er liebt Filme. Sein Lieblingsregisseur war schon immer David Lean. 1991 erhielt er die Chance, in "Nostromo", einem von Leans geplanten Filmen, mitzuspielen. Doch als Lean überraschend starb, wurde das Projekt eingestellt.

Wenn er gerade mal keine Filme wie "Power of Love" (1995), "Dragonheart" (1996), "Leben und Lieben in L.A." (1999), "An jedem verdammten Sonntag" (1999), "Traffic - Macht des Kartells" (2000) oder "Far from Heaven" (2002) dreht, dann betätigt sich Dennis Quaid als leidenschaftlicher Musiker. Mit seiner Band "The Sharks" hatte er in der Vergangenheit sogar schon ein paar Songs zu Soundtracks seiner eigenen Filme beigesteuert.

So geschehen bei "The Night the Lights Went Out in Georgia" (1981), "Tough Enough" (1983) und "The Big Easy" (1987). Und auch heute spielen "The Sharks" noch ab und an ein kleines Konzert. Dabei tritt Dennis Quaid immer barfuß auf, weil er sich dann angeblich richtig wohl und fast wie im heimischen Wohnzimmer fühlt.

Verheiratet war Quaid auch schon mal, genauer gesagt: zweimal. 1978 erstmals mit der Schauspielerin P.J. Stokes. Nach der Scheidung war er kurzzeitig mit Lea Thompson verlobt, heiratete aber 1991 Kollegin Meg Ryan. Doch auch diese Ehe scheiterte, trotz eines gemeinsamen Kindes.

Von 2001 bis 2004 wandelte Dennis Quaid erst auf Solo-, dann auf Freier-Pfaden und heiratete am 4. Juli 2004 die Immobilienmaklerin Kimberley Buffington. Zuletzt drehte er Kassenknüller wie den Katastrophenfilm "The Day After Tomorrow" (2004) oder die Mediensatire "American Dreamz" (2006) - da war er dann sogar als Präsident der USA zu sehen.

Für 2008 plant Quaid seinen ersten Kinofilm unter eigener Regie: In "Shame on You" soll er zugleich die Hauptrolle spielen. Es wird ein Biopic über das Leben Country-Musikers Spade Cooley sein.

Interviews

Dennis Quaid
Interviews, 09. Oktober 2002
Der Sohn eines Elektrikers aus Houston hat so gar nichts Texanisches an sich. Erstens sieht er gut aus und zweitens hat er Geld auch ohne eigenen Bohrturm. Das Handwerk, um auch ohne Öl reich zu werden, hat sich Quaid bereits in der High School angeeignet. Schauspielerei sollte es sein. Das Studium … mehr >
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