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Jeff Bridges

Jeff Bridges

Bürgerlicher Name: Jeffrey Leon Bridges
Geburtsort:
Los Angeles, Kalifornien, USA
Auszeichnungen:
BFCA (USA) 2001
Independent Spirit Award (USA) 1994
Sho West Award (USA) 1990
Veröffentlicht:
10.10.2002
 
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Das trifft haargenau auf Jeff Bridges zu. Der Sohn des bekannten Schauspielers Lloyd Bridges hatte mit nur vier Monaten schon seine erste Filmrolle: als Säugling in "Auf Bewährung freigelassen" (1950). Mit Gastauftritten in den väterlichen Serien "Abenteuer unter Wasser" und "Die Lloyd Bridges Show" wurde ihm der Weg in die Welt der Schauspielerei geebnet.

In seiner ersten großen Rolle in "Halls of Anger" (1971) konnte Jeff Bridges sein Talent als ernst zu nehmender Akteur unter Beweis stellen. Die ersten Oscar-Nominierungen ließen auch nicht lange auf sich warten. 1971 das erste Mal für "Die letzte Vorstellung", 1974 dann für "Den letzten beißen die Hunde". Der Oscar blieb ihm bis dato allerdings verwehrt.

Viele weitere, leider auch erfolglose Filme wie "Ins Herz des wilden Westens" (1975), "Rendezvous mit einer Leiche" (1978), "Philadelphia Clan" (1979) oder "Heaven's Gate - Tor zum Himmel" (1980) folgten. Dafür lief es privat ausgesprochen gut: 1975 lernte Jeff Bridges bei Dreharbeiten Susan Geston kennen, mit der er seit 1977 verheiratet ist. Und da heißt es immer, die Ehen der Promis halten nicht. Fleißig Nachwuchs haben die beiden auch schon "produziert": ihre drei Töchter Isabelle, Jessica und Hayley.

Das "Produzentendasein" hat dem sonnigen Jeff aus dem noch sonnigeren Kalifornien anscheinend aber nie so gut gefallen wie die Schauspielerei und so lieferte er mit dem Science-Fiction-Kultspektakel "Tron" (1982) wieder einen Hit ab. Und mit seinen darauf folgenden Kassenschlagern "Gegen jede Chance" (1984) und "Starman" (1984) war er rein theoretisch zum Erfolgsgaranten aufgestiegen.

In der Praxis sah das aber anders aus. Filme wie "8 Millionen Wege zu sterben" (1986) oder "Nadine - Eine kugelsichere Liebe" (1987) waren genau so doof, wie die Titel erahnen ließen und floppten. Von solchen filmischen Misserfolgen schien sich Mr. Bridges, der in seiner Freizeit auch leidenschaftlich gerne fotografiert, malt und musiziert, aber nur noch mehr angespornt zu fühlen: Mit Filmen wie "Die fabelhaften Baker Boys" (1989), den er zusammen mit Michelle Pfeiffer und seinem Bruder Beau Bridges drehte, und "König der Fischer" (1991) - an der Seite von Robin Williams - konnte er zwei weitere Erfolge verbuchen. Von da an lieferte Bridges konstant gute Filme ab: "American Heart" (1992), "Fearless - Jenseits der Angst" (1993) und "Explosiv" (1994) sind nur drei Titel aus der großen Filmliste, die er vorzuweisen hat. 1998 konnte Jeff Bridges in "The Big Lebowski" sogar erneut in einem Kultfilm mitwirken. Für seine filmische Laufbahn erhielt er einen Stern am Walk of Fame.

Seine letzte große Rolle, die in den Köpfen der Kinogänger hängen geblieben ist, dürfte wohl seine Darstellung von "Michael Faraday" in "Arlington Road" (1999) gewesen sein. Und mit "K-Pax" (2002), einem Drama um einen Außerirdischen (gespielt von Kevin Spacey) vom titelgebenden Planeten K-Pax, kündigt sich schon der nächste Hitkandidat an.
 
 

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