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Kate Winslet

Kate Winslet

Bürgerlicher Name: Kate Elizabeth Winslet
Geburtsort:
Reading, Berkshire, England
Auszeichnungen:
BAFTA Film Award (GB) 1996
Blockbuster Entertainment Award (USA) 1998
Empire Award (UK) 2005, 2002, 1999, 1998, 1996
Europäischer Filmpreis: Publikumspreis 2002, 1998
Goldene Kamera (D) 2001
LAFCA Award (USA) 2001
London Film Critics Circle Award (GB) 2005, 1996
Online Film Critics Society Award (USA) 2005
Screen Actors Guild Award (USA) 1996
Veröffentlicht:
16.01.2002
 
Kate Winslet stammt aus einer Schauspielerfamilie: Ihre Eltern Sally und Roger sind beide Theaterschauspieler, ihre Großeltern mütterlicherseits hatten ein eigenes Theater. Kein Wunder also, dass die kleine Kate schon früh Bühnenerfahrung sammelte. Im Kindesalter bekam sie ihre ersten Schauspielstunden, mit elf hatte sie ihren ersten Auftritt vor der Kamera - in einem Werbespot für Corn-Flakes.

1991 beendete der Rotschopf die Schauspielschule und stand danach auf verschiedenen Theaterbühnen. Auch in den britischen TV-Serien "Get Back", "Dark Season" und "Casualty" hatte Kate Winslet kleinere Auftritte. Mit 17 bewarb sie sich für die Hauptrolle in Peter Jacksons Fantasy-Thriller "Heavenly Creatures" (1994). Sie hatte das Drehbuch gelesen, das auf einer wahren Geschichte basiert, und sich sofort vorgenommen, die Hauptrolle der Juliet Hulme zu bekommen. Peter Jackson ließ sich von der resoluten Nachwuchsschauspielerin überzeugen und engagierte sie. Für ihre packende Darstellung der Juliet, die sich zusammen mit ihrer Freundin immer mehr in eine Phantasie-Welt zurückzieht und schließlich einen Mord begeht, wurde Kate Winslet mit dem "London Film Critics Circle Award" ausgezeichnet.

Genauso erfolgreich ging es weiter: Für ihre nächste Rolle in Ang Lees Jane-Austen-Verfilmung "Sinn und Sinnnlichkeit" (1995) erhielt die gerade mal Zwanzigjährige bereits ihre erste Oscar-Nominierung. Beim Casting für diesen Film hatte Kate Winslet die Drehbuchautorin und Hauptdarstellerin Emma Thompson tief beeindruckt und sich gegen mehr als 100 Konkurrentinnen durchgesetzt.

1996 wurde die Newcomerin vom "People"-Magazin unter die 50 schönsten Menschen der Welt gewählt - und das, obwohl die damals etwas pummelige Kate nicht gerade Model-Maße vorweisen konnte. Ihren Ruf als Qualitätsdarstellerin festigte sie mit ihrem Auftritt in "Herzen in Aufruhr" (1996) und als Ophelia in Kenneth Branaghs "Hamlet" (1996).

Und dann kam "Titanic" (1997). Die Darstellung der schönen Rose, die sich auf dem untergehenden Luxusliner in den armen Jack (Leonardo Di Caprio) verliebt, machte Kate Winslet zum Superstar. Auch für diese Rolle soll sich die ehrgeizige Schauspielerin mächtig ins Zeug gelegt haben und Regisseur James Cameron monatelang mit Anrufen genervt haben, bis er sie schließlich als Rose besetzte. Bei den Dreharbeiten geriet die dickköpfige Kate nicht nur einmal mit Cameron aneinander, und fast wäre sie sogar ertrunken. Dass sie trotz dieses Einsatzes bei der Oscar-Verleihung leer ausging, hat die Schauspielerin ziemlich geärgert.

Überhaupt ging ihr nach "Titanic" der ganze Star-Rummel ziemlich auf die Nerven, so dass sie beschloss, erstmal in keinen großen Filmen mehr mitzuspielen. Die Hauptrolle in "Shakespeare in Love" lehnte sie ab.

Dafür sah man sie in "Marrakesch" (1998), "Holy Smoke" (1999) und dem eigenwilligen Marquis-de-Sade-Film "Quills - Macht der Besessenheit" (2000). Die nächsten Oscar-Nominierungen folgten 2002 für "Iris" und 2005 für "Vergiss mein nicht" (2004). 2004 war Kate Winslet neben Johnny Depp im Drama "Wenn Träume fliegen lernen" zu sehen. Dagegen völlig unbeschwert war ihre Rolle als Haustauscherin in "Liebe braucht keine Ferien" (2006), einer romantischen Komödie mit Cameron Diaz.

Weitere Oscar-Nominierungen gab es übrigens 2005 für "Vergiss mein nicht!" (2004), 2007 für "Little Children". Beide Male wieder ohne Erfolg.

Die Schauspielerin war von November 1998 bis Dezember 2001 mit James Threapleton verheiratet, den sie beim Dreh von "Marrakesch" kennen gelernt hatte. Im Oktober 2000 kam Tochter Mia zur Welt. 2003 heiratete Kate Winslet den Regisseur Sam Mendes ("American Beauty"), mit dem sie einen gemeinsamen Sohn hat.
 
 

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