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Sharon Stone

Sharon Stone

Bürgerlicher Name: Sharon Vonne Stone
Geburtsort:
Meadville, Pennsylvania, USA
Auszeichnungen:
Emmy (2004)
Goldene Himbeere (USA) 2007, 1995
Golden Globe (USA) 1996
MTV Movie Award (USA) 1993
Veröffentlicht:
29.06.2001
 
In materieller Hinsicht wurde der blonden Sharon nicht viel in die Wiege gelegt, denn ihre Eltern mussten vier Kinder ernähren, und der Vater war als Fabrikarbeiter sicher nicht mit monatlichem Geldregen gesegnet. Allerdings trifft bei ihr der seltene Fall zu, dass fantastisches Aussehen und ein außerordentlich hoher IQ (angeblich 154) aufeinander treffen, und dies ist oft nützlicher als das elterliche Startkapital mancher (Möchtegern-)Stars.

Mitte der Siebziger wurde Sharon Stone "Miss Pennsylvania", doch die folgende Modelkarriere (u.a. agierte und posierte sie für Ford) war für das ehrgeizige Mädel von vornherein nur Durchgangsstation. Aber ganz so einfach erwies sich der Weg an die Spitze dann doch nicht: Es sollte tatsächlich bis zum Jahr 1990 dauern, bis sie Arnold Schwarzenegger "zur Frau" und zum Star machte, im SciFi-Reißer "Total Recall".

Zuvor, in den Achtziger Jahren, schlug sich die Stone mit Blondinen-Rollen herum, als typische Exempel seien hier "Quatermain I" (1985), "Quatermain II" (1987) - beide mit Dornenvogel Richard Chamberlain - und "Police Academy 4" (1987) genannt.

Das doofe Hübschchen nahm ihr aber kein Mann ab, denn ihr Durchbruch mit "Basic Instinct" zeigte die Stone in ihrer Paraderolle, dem sprichwörtlich "Männer mordenden", raffinierten, blonden Biest. Für ein weiteres Kino-Highlight sorgte sie drei Jahre später an der Seite von Robert de Niro mit "Casino" (1995), einem Drei-Stunden-Las-Vegas-Marathon, der ihr eine Oscar-Nominierung und den Golden Globe brachte.

Auch privat suchte Sharon Stone lange nach dem ersehnten Glück, das sie vorerst, in ihrer dritten Ehe, mit dem Journalisten Phil Bronstein gefunden zu haben schien. Komplettiert wurde es durch Roan Joseph, das adoptierte Baby (geboren 2000) des Paares.

2001 erlitt Stone einen Gehirnschlag, von dem sie sich jedoch bald wieder erholte. 2004 ließ sie sich von Bronstein scheiden, was sie jedoch nicht davon abhielt, im Mai 2005 einen weiteren neugeborenen Knaben zu adoptieren. Im selben Jahr spielte sie im jim-Jarmusch-Film "Broken Flowers".

Übrigens: Für die Fortsetzung von "Basic Instinct" bekam sie 2006 rund 13 Millionen Dollar als Gage - und eine Goldene Himbeere.
 
 

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