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George Clooney

George Clooney

Bürgerlicher Name: George Timothy Clooney
Geburtsort:
Lexington, Kentucky, USA
Auszeichnungen:
Academy Awards (USA): Oscar 2006
BAFTA (GB): 2008
Blockbuster Entertainment Award (USA) 2000
Europäischer Filmpreis (Europa) 2005
Goldene Kamera (D) 2000
Golden Globe (USA) 2006, 2001
MTV Movie Award (USA) 1996
NBR Special Award (USA) 2002
Online Film Critics Society Awards (USA) 2006
San Francisco Film Critics Circle (USA) 2005
Sant Jordi Awards (USA) 2007
Santa Barbara International Film Festival (USA) 2006
Satellite Awards 2005
Screen Actors Guild Award (USA) 1999, 1998, 1997
Venedig Filmfestival (Italien): Fipresci-Preis, Goldene Osella, Human Rights Film Network Award, Pasinetti Award 2005
Veröffentlicht:
16.05.2001
 
Zwar trat George schon mit fünf Jahren in der Show seines Vaters auf ("The Nick Clooney Show"), doch wollte er damals mit dem Showbusiness nicht viel zu tun haben. George träumte von einer Baseball-Karriere. Seine Lieblingsmannschaft, die "Cincinnati Reds", wollte ihn nicht haben.

George Clooney studierte ein paar Jahre ohne große Begeisterung an der Northern Kentucky University. Nachdem der Traum von der Baseball-Karriere geplatzt war, begann er doch mit der Schauspielerei zu liebäugeln. Sein Onkel José Ferrer vermittelte ihm eine kleine Rolle in dem Film "And They're Off", der allerdings nie in die Kinos kam. Für Clooney stand nach dem Dreh fest: Er wollte Schauspieler werden. Zunächst brach er das Studium ab, um sich auf einer Tabakplantage genug Geld zu verdienen, um nach Hollywood zu gehen.

Dort tauchte er wenig später, ohne viel Geld, bei seiner Tante Rosemary auf. Diese war über den Famlienzuwachs nicht sehr begeistert und machte George erstmal zu ihrem Chauffeur. Worüber dieser wiederum nicht glücklich war. Clooney rannte von Casting zu Casting, immer mit der Hoffnung, endlich eine Rolle zu bekommen. Gleichzeitig nahm er Schauspieluntericht, den er für seinen ersten Kameraauftritt, einen Werbespot für eine Biermarke, wohl nicht unbedingt gebraucht hätte.

Schließlich gelang es dem unglücklichen Nachwuchsschauspieler mit dem unbändigen Wuschelkopf doch, einige kleinere Rollen in TV-Serien und B-Movies zu ergattern. Wenn man ihn mit dieser Frisur denn erkennt, kann man ihn in einigen alten Folgen von "Roseanne" und "Baby Talk" bewundern. Auch in dem Klamauk-Film "Die Rückkehr der Killertomaten" (1988) war Clooney mit von der Partie.

Der Durchbruch kam schließlich mit einer neuen Frisur und vor allem mit "Emergency Room". Von 1994 bis 1999 ließ Clooney als smarter Doktor Doug Ross die Herzen der Frauen höher schlagen. Nicht nur die Arztserie, sondern auch ihr bestaussehender Doc wurde zum Liebling der amerikanischen Fernsehzuschauer.

Mit der Bekanntheit kamen Angebote für große Filmrollen. Clooney spielte in "From Dusk Till Dawn" (1996), "Tage wie dieser" (1996) und "Operation: Peacemaker" (1997) die Hauptrolle und bewies, dass er mehr kann als den Strahlemann im OP-Kittel zu mimen. Als Batman allerdings kam er nicht so gut an, für "Batman und Robin" (1997) gab es eine Nominierung für die goldene Himbeere als schlechtester Darsteller.

Klasse bewies Clooney dann in Soderberghs "Out of Sight" (1998) neben Jennifer Lopez, als Captain Billy Tyne in "Der Sturm" (2000) von Wolfgang Petersen, als planloser Odysseus in "Brother Were Art Thou" (2000), einem Film der Coen-Brüder, und als smarter Gangsterboss in Soderberghs "Ocean's Eleven" (2001).

Sehr komödiantisch war Clooneys Rolle im schwarzen Gauner-Klamauk "Safecrackers" (2002), eher ernst im SF-Klassiker "Solaris" (2002). Mit der Screwball-Komödie "Ein (un)möglicher Härtefall" durfte er sich neben Catherine Zeta-Jones wieder von der smarten Seite zeigen. 2004 wurde die Fortsetzung zu "Oceans Eleven" produziert, die logischerweise den Titel "Oceans Twelve" trägt. Mittlerweile lief auch "Oceans Thirteen" bereits in unseren Kinos an.

Dennoch zieht es Clooney immer wieder zu den ernsthaften Rollen: Als Regisseur stand er für das Nachrichten-Drama "Good Night, and Good Luck" 2005 ausnahmsweise mal nicht nur vor der Kamera, im Polit-Krimi "Syriana" deckte er im selben Jahr als CIA-Agent politische Machenschaften rund um die Erdöl-Lobby auf. Beide Filme waren für den Oscar nominiert.

Für 2009 ist die "James Ellroy"-Verfilmung "White Jazz" mit Clooney in der Hauptrolle angekündigt. Regie führt Joe Carnahan, der mit "Smokin Aces" 2006 einen kleinen Überraschungshit feierte.

Clooney, der 1997 vom "People Magazine" zum schönsten Mann und 2006 zum "Sexiest Man Alive" der Welt gewählt wurde, war von 1989 bis 1992 mit der Schauspielerin Talia Balsam verheiratet. Seitdem lässt er immer wieder verkünden, er werde nicht noch einmal heiraten und erst recht nicht Vater werden.

Michelle Pfeiffer und Nicole Kidman, die gewettet hatten, dass Clooney noch vor seinem 40. Geburtstag Vater würde, sind seit dem 6. Mai 2001 um je 10.000 Dollar ärmer. Clooney lebt schon seit Jahren mit seinem Hausschwein Max zusammen, die weiblichen Begleitpersonen, mit denen er sich in der Öffentlichkeit zeigt, wechseln hingegen häufiger...
 
 

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