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Das österreichische Fernsehmagazin

Helen Hunt

Helen Hunt
Geburtsort:
Los Angeles, Kalifornien, USA
Auszeichnungen:
American Comedy Award (USA) 1998, 1996, 1995, 1994
Blockbuster Entertainment Award (USA) 2001, 1999, 1997
Emmy Award (USA) 1999, 1998, 1997, 1996
Golden Globe (USA) 1998, 1997, 1995, 1994
Golden Satellite Award (USA) 1998
Oscar (USA) 1998
People's Choice Award (USA) 1999
Screen Actor's Guild Award (USA) 1998, 1995
ShoWest Convention (USA): ShoWest Award 1998
Veröffentlicht:
25.04.2001
Bürgerlicher Name: Helen Elizabeth Hunt
Eigentlich wollte sie ja nie ein Serienstar werden. Ihr Fach sei das Filmgeschäft, hatte Helen Hunt noch Anfang der Neunziger erklärt. Serienrollen interessierten sie nicht. Doch dann trat der Regisseur und Schauspieler Paul Reiser 1992 an die ehrgeizige Blondine heran und bot ihr die Hauptrolle für seine neue Serie "Verrückt nach dir" an. Helen Hunt ließ sich überreden. Ein paar Jahre später war sie der bestbezahlte Serienstar in Amerika und "Verrückt nach dir" eine der beliebtesten Fernsehserien des Landes, unter anderem gleich viermal in Folge mit dem Emmy ausgezeichnet.

Doch auf das hübsche Serien-Sternchen ließ sich Hunt trotzdem nicht festlegen. Im gleichen Jahr, in dem sie die letzten Folgen zu "Verrückt nach dir" drehte (1998), heimste sie die bei Filmschauspielern meistbegehrte Trophäe ein: Sie gewann den Oscar für ihr sensibles Spiel in dem Kinofilm "Besser geht's nicht".

Die Erfolgsgeschichte der zielstrebigen Schauspielerin begann sehr früh: Helen, die Tochter des bekannten Theaterdirektors und Schauspiellehrers Gordon Hunt, wusste schon mit sechs Jahren, was sie einmal werden wollte: Schauspielerin! Mit neun Jahren hatte sie bereits einen Agenten und zahlreiche Ausbildungsstunden hinter sich.

Ihr Kamera-Debüt gab Helen ebenfalls mit neun Jahren in dem Fernsehfilm "Pioneer Woman". Zahlreiche weitere Fernsehauftritte folgten. Zum ersten Mal auf der Kinoleinwand war der Nachwuchsstar 1985 zu sehen: Helen Hunt tanzte sich als flippiger Teenager in "Girls Just Want To Have Fun" in die Herzen der Zuschauer. Ein Jahr später verkörperte sie die Tochter von Kathleen Turner in "Peggy Sue Got Married". 1987 lernte sie bei den Dreharbeiten zu "Project X" Matthew Broderick kennen. Die beiden wurden nicht nur auf der Leinwand ein Paar.

Während allerdings das private Glück nur von kurzer Dauer war, ging es mit Helens Schauspielkarriere stetig bergauf. "Miles From Home" (1988), "Only You" (1991) und "The Waterdance" (1992) waren nur einige ihrer zahlreichen Filmauftritte. 1996 spielte sie die Hauptrolle in Jan de Bonts Katastrophenthriller "Twister" und 1997 stand sie neben Jack Nicholson für "Besser geht's nicht" vor der Kamera. Und auch im Jahr 2000 konnte sie sich über einen Mangel an prominenten Filmpartnern nicht gerade beklagen: Sie zähmte Macho Mel Gibson in "Was Frauen wollen", verdrehte Kevin Spacey in "Pay It Forward" den Kopf und wartete auf Tom Hanks' Rückkehr in "Verschollen". Ihre neuesten Filmprojekte sind "The Curse of the Jade Scorpion" (2001) und "Timepiece" (2001).

Ihr Privatleben hält Helen Hunt streng geheim, für Skandale und Gerüchte gibt sie kein gutes Opfer ab. Ihre kurze Ehe mit dem Schauspieler Hank Azaria (er spielte in "The Birdcage" den schwulen Hausboy Agador) wurde im Jahr 2000 geschieden. Seitdem lebt die Schauspielerin in New York, wo sie zwischen ihren Filmrollen ab und zu auch auf der Theaterbühne zu sehen ist.

Interviews

Helen Hunt
Interviews, 25. April 2001
Eigentlich wollte sie ja nie ein Serienstar werden. Ihr Fach sei das Filmgeschäft, hatte Helen Hunt noch Anfang der Neunziger erklärt. Serienrollen interessierten sie nicht. Doch dann trat der Regisseur und Schauspieler Paul Reiser 1992 an die ehrgeizige Blondine heran und bot ihr die Hauptrolle für… mehr >
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