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Das österreichische Fernsehmagazin

Kylie Minogue

Kylie Minogue
Geburtsort:
Melbourne, Australien
Auszeichnungen:
Logie Awards (Australien): 1988 (4 Mal, inkl. ein Goldener Logie)
Veröffentlicht:
04.04.2001
Bürgerlicher Name: Kylie Minogue
Kylie Minogue ist den meisten Deutschen bereits als Pop-Ikone der Ära von Modern Talking, Bananarama, blonden Strähnchen und Moonwashed-Jeans bekannt - den gnadenlosen 80er-Jahren. Seinerzeit war die zierliche Blondine gerade erst der australischen Soap "Neighbours" entronnen, wo sie als "Charlene" zum internationalen Serienstar avanciert war (und dafür vier Logies an einem Abend einheimste). Zudem lernte sie bei den Dreharbeiten ihren Schauspiel-Kollegen und späteren Mann Jason Donovan kennen, mit dem sie dann immerhin ein ganzes Jahr verheiratet war.

Zur Musik kam sie eigentlich durch Zufall. Für eine Wohlfahrtsveranstaltung nahm sie eine Coverversion des 60er-Jahre-Hits "The Locomotion" auf. Dann kam eine australische Plattenfirma (Mushroom Records) 1987 auf die Idee, das Ganze auf Vinyl zu pressen - mit dem nationalen Erfolg der Single hatte dabei niemand gerechnet. Kylie wurde zu den britischen Partnern des australischen Labels geschickt: Die drei englischen Produzenten namens Stock, Aitken und Waterman waren zwar interessiert, vergaßen aber den Termin und mussten in letzter Sekunde einen Hit komponieren, während Kylie Minogue wartete. Das Ergebnis, "I should be so lucky" landete sowohl in den australischen als auch in den englischen Charts auf Platz 1.

Weitere Hits folgten. Laut Music Week stellte sie 1991 den bis dahin einmaligen Rekord von sämtlichen 13 Singles in den Top Ten auf; mittlerweile sind es sogar 20 Hits geworden. 1994 wechselte Kylie Minogue Plattenfirma und Produzenten - sie strebte nach mehr Autonomie und wollte sich als ernst zu nehmende Künstlerin weiter entwickeln. Dies war ihr zuvor verwehrt worden - der Legende nach war John Waterman in Lachen ausgebrochen, als Kylie vorschlug, zur Abwechslung mal selbst einen Song zu schreiben. Eine private Liaison mit dem inzwischen verstorbenenen INXS-Sänger Michael Hutchance hatte sie wohl dazu inspiriert.

Mit dem 1995er-Duett "Where the wild roses grow" (mit Nick Cave) gelang ihr ein Sprung in die weniger kommerzielle Richtung. Ihr Album "Impossible Princess", das zeitgleich mit dem tragischen Tod von Prinzessin Diana erschien und daher schlicht in "Kylie Minogue" unbenannt wurde, floppte aber. Erst mit ihrem Album "Disco deluxe" (erschienen im Herbst 2000) besann sie sich auf alte Dance-Werte und landete ein erfolgreiches Comeback, nachdem sie bereits im Sommer des Jahres die Ehre gehabt hatte, bei der Beendigung der Olympischen Spiele in Sydney aufzutreten.

Filme mit Kylie Minogue

Streetfighter - Die entscheidende Schlacht, Kinder 10-16, USA 1994
Bud und Doyle - Total Bio, garantiert schädlich, Zeichentrick/Animation, USA 1995
Bud und Doyle - Total schädlich, Zeichentrick/Animation, USA 1996

Starportraits

Kylie Minogue
Stars, 04. April 2001
Kylie Minogue ist den meisten Deutschen bereits als Pop-Ikone der Ära von Modern Talking, Bananarama, blonden Strähnchen und Moonwashed-Jeans bekannt - den gnadenlosen 80er-Jahren. Seinerzeit war die zierliche Blondine gerade erst der australischen Soap "Neighbours" entronnen, wo sie als "Charlene"… mehr >

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