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Courtney Love

Courtney Love
Geburtsort:
San Francisco, Kalifornien, USA
Auszeichnungen:
Golden Satellite Award (USA) 1997
NYFCC Award (USA) 1996
Veröffentlicht:
20.02.2001
Bürgerlicher Name: Love (später Courtney) Michelle Harrison
Um Courtney Love ranken sich Gerüchte, wohl auch deshalb, weil sie es liebt, sich in Interviews selbst zu widersprechen. Geboren wurde Love Michelle Harrison, so ihr richtiger Name, als Tochter des Herausgebers Hank Harrison und der Psychotherapeutin Linda Carroll. Nach der Trennung ihrer Eltern erhielt die Mutter das Sorgerecht und Love wurde in Courtney umgetauft. Aus diesen beiden wechselnden Vornamen entstand später ihr Künstlername.

Über Courtney Loves Kindheit ist nicht viel bekannt, außer dass sie offensichtlich von ihrer Mutter stark vernachlässigt wurde. Später ging sie mit Geld aus einer Aussteuerversicherung ihrer Großmutter auf Reisen und lebte unter anderem in Oregon, Neuseeland, Irland, Japan, Taiwan und Liverpool. 1986 erhielt Courtney Love eine kleine Rolle in dem Spielfilm "Sid & Nancy" über das Leben des "Sex-Pistols"-Bassisten Sid Vicious. Ein Jahr danach spielte sie in "Straight to Hell - Fahr zur Hölle".

Später ging Courtney Love nach Minneapolis und nachdem sie sich bereits erfolglos in Bands wie "Faith No More" und "Sugar Baby Dolls" versucht hatte, flog sie auch aus der Frauenband "Babes in Toyland". Zu dieser Zeit kreierte sie ihren - wie sie es selbst nennt - "Kinderhuren"-Look. Nachdem sie eine Zeit lang ihr Geld als Stripperin in Alaska verdient hatte - angeblich war sie zu "fett", um woanders zu arbeiten -, kehrte sie nach Los Angeles zurück. 1989 gründete sie dann die Band "Hole". Ersten Erfolgen im Untergrund mit Alben wie "Rat Bastards" (1990) und Pretty on the Inside" (1991) folgte bald auch der kommerzielle Durchbruch.

Nach einer Kurzehe mit James Moreland (1989) lernte Courtney Love den "Nirvana"-Sänger Kurt Cobain kennen, 1992 heirateten sie. Gerüchte um Heroin-Missbrauch während der Schwangerschaft mit ihrer Tochter Frances Bean (geb. 1992) führten fast zum Entzug der Erziehungsberechtigung. Erneut in die Schlagzeilen geriet Courtney Love nach dem drogenbedingten Selbstmord von Kurt Cobain 1994. Nur zwei Monate später erschien ihr Album "Live Through This" und erneut zwei Monate danach starb der Bassist Kristen Pfaff an einer Überdosis Heroin. 1995 brachte Courtney mit ihrer Band "Hole" dann das Album "Ask for it" auf den Markt.

Neben ihren musikalischen Erfolgen wie mit dem Album "Celebrity Skin" (1998) war Courtney Love vor allem auch als Schauspielerin aktiv. 1996 spielte sie in "Feeling Minnesota" und "Basquiat". Für ihre Darstellung neben Woody Harrelson in "Larry Flint - Die nackte Wahrheit" (1997) erhielt sie unter anderem einen Golden Satellite Award. Wiederum unter Regisseur Milos Foreman trat sie in "Der Mondmann" in Aktion. Außerdem war sie in Filmen wie "Eine Nacht in New York" (1999), "Beat" (2000) und "Julie Johnson" (2001) zu sehen. Privat ist sie nach einer Beziehung zu dem Schauspieler Edward Norton derzeit mit dem Musikproduzenten Jim Barber liiert.

Filme mit Courtney Love

Feeling Minnesota, Zeichentrick/Animation, USA 1996
Larry Flynt - Die nackte Wahrheit, Sci-Fi, USA 1996
Minnesota, Medizin/Physiologie/Psychologie, USA 1996
Eine Nacht in New York, Zeichentrick/Animation, USA 1998
Der Mondmann, Sci-Fi, USA 1999
24 Stunden Angst, Puppentrickserie, USA/D 2002

Starportraits

Courtney Love
Stars, 20. Februar 2001
Um Courtney Love ranken sich Gerüchte, wohl auch deshalb, weil sie es liebt, sich in Interviews selbst zu widersprechen. Geboren wurde Love Michelle Harrison, so ihr richtiger Name, als Tochter des Herausgebers Hank Harrison und der Psychotherapeutin Linda Carroll. Nach der Trennung ihrer Eltern erh… mehr >
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