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Kevin Spacey

Kevin Spacey

Bürgerlicher Name: Kevin Anthony Matthew Fowler
Geburtsort:
South Orange, New Jersey, USA
Auszeichnungen:
ALFS Award (GB) 2000
BAFTA Film Award (GB) 2000
BFCA (USA) 1996
BSFC Award (USA) 1997, 1995
CFCA Award (USA) 2000, 1996
Chlotrudis Award (USA) 2000, 1998, 1996
DFWFCA Award (USA) 2000, 1996
Empire Awards (GB) 1998
FFCC Award (USA) 2001
KCFCC Award (USA) 2000
MTV Movie Award (USA) 1996
NBR Award (USA) 1995
NYFCC Award (USA) 1995
Oscar (USA) 2000, 1996
OFCS Award (USA) 2000
SAG Award (USA) 2000
Seattle International Film Award (USA) 1995
Sierra Award (USA) 2000
Star on the Walk of Fame (USA) 1999
Tony Award (USA) 1986
Veröffentlicht:
01.01.2001
 
Sein Talent hat er bereits vielfach unter Beweis gestellt. So gewann Kevin Spacey sowohl für seine Rolle in „Die üblichen Verdächtigen“ (1995), als auch für die komödiantisch-zynische Karikatur des amerikanischen Spießbürgers in "American Beauty" (1999) einen Oscar.

Der Sohn eines konservativen Technik-Autoren und einer Sekretärin wurde, nachdem er das Baumhaus seiner Schwester abgefackelt hatte, auf eine Militärschule geschickt (Northridge Military Academy). Dort entließ man Spacey, der Waffen und Militär nicht ausstehen konnte, nach einer handfesten Auseinandersetzung mit einem Kameraden. Später kam er auf die Chatsworth High School, wo er der Schauspielleidenschaft verfiel.

Die angesehene „Juilliard School of Drama“ verließ er zur Halbzeit, da er davon überzeugt war, nichts mehr lernen zu können. 1981 gab er sein Bühnendebüt auf dem New York Festival. Er spielte aber nur eine Nebenrolle und wurde nicht lange geduldet: Man hielt ihn offenbar für zu talentiert und sagte ihm, er solle sich lieber in der „wahren Theaterwelt" behaupten. Und genau da gewann er 1986 den Tony Award für seine Leistung in dem Stück „Lost in Yonkers“.

Sein Einstieg in die Film- und Fernsehwelt wurde von treuen Fans begleitet, die einen regelrechten Kult um ihn betrieben, als er in der Krimiserie „Wiseguy“ (1987) den gnadenlosen Gangster mimte. Sein Leinwanddebüt gab er bereits ein Jahr vorher als Dieb in „Sodbrennen“ (1986). Weitere Auftritte hatte er in „Die Waffen der Frauen“ (1988), „Henry and June“ (1990) und „Gewagtes Spiel“ (1992). Der endgültige Durchbruch gelang Kevin Spacey 1995, als er gleich in vier großen Kinohits zu sehen war: In „Outbreak“, „Unter Haien in Hollywood“, „Die üblichen Verdächtigen“ und in David Finchers düsterem Serienmörderthriller „Sieben“.

Als Regisseur gab Spacey 1996 mit „Albino Alligator“ seine Premiere. Aber auch dem Theater blieb er weiterhin treu - erfolgreich treu, wie er in London mit dem monatelang ausgebuchten Stück „Der Eismann kommt“ bewies. Gleichzeitig feierte er als Film-Schauspieler den nächsten großen Erfolg: Für seine Darstellung des Lester Burnham in „American Beauty“ (1999) bekam er (nach dem Oscar für die beste Nebenrolle in „Die üblichen Verdächtigen) seinen zweiten Oscar, diesmal für die beste Hauptrolle. In der Romanverfilmung „Schiffsmeldungen“ (2001) spielte Spacey - auch das kann er - einen Pechvogel und Versager. In „K-Pax“ (2002) behauptete er dann gar, ein Alien zu sein...

Kevin Spacey hält sich bezüglich seines Privatlebens sehr bedeckt. Zu seiner Geheimniskrämerei meint er sinngemäß: Ein guter Schauspieler müsse in Rollen schlüpfen können. Dazu sei die Trennung von privater Person und Schauspieler wichtig, damit nicht Leben und Rollen miteinander verwässerten. Und schließlich: "Ich wünschte, ich wäre so komplex wie die Charaktere, die ich gespielt habe." (London Evening Standard, 1998).

2003 sah man ihm in dem gelungenen „Das Leben des David Gale“. Ein Jahr später erfüllte sich Kevin Spacey als Regisseur einen großen Traum. Er verfilmte in „Beyond The Sea“ die Geschichte des Musikers Bobby Darin. Mit sich selbst in der Hauptrolle. 2006 trat er dann in die Fußstapfen Gene Hackmans. In der Comichelden-Verfilmung „Superman Returns“ verkörperte er den Schurken Lex Luthor.

Im Prinzip steht Kevin Spacey derzeit ständig vor irgendeiner Kamera. Das nächste richtig große Projekt heißt „The Trial of the Chicago Seven“. An der Seite von Kassenmagnet Will Smith und unter der Leitung von Steven Spielberg. Das Drama dreht sich um die Unruhen und Kämpfe von Polizei und Demonstranten, während der Democratic National Convention 1968.
 
 

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