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Das österreichische Fernsehmagazin

Susan Sarandon

Susan Sarandon
Geburtsort:
New York, USA
Auszeichnungen:
BAFTA Film Award (GB) 1995
Blockbuster Entertainment Award (USA) 1997
Oscar (USA) 1996
Sho West Convention (USA): Humanitarian Award 1998
Sierra Award (USA) 2003
Venedig Filmfestival (I): Pasinetti Award 1982
Veröffentlicht:
30.01.2001
Bürgerlicher Name: Susan Abigail Tomalin
Susan Sarandons Vater bestand auf einer streng katholischen Erziehung seiner neun Kinder, Susan besuchte daher eine Nonnenschule und fiel charakteristischer Weise schon früh wegen "sündhafter Ideen" auf. Während ihrer Highschool-Zeit wurde sie einmal wegen Teilnahme an einer Anti-Vietnam-Demo verhaftet. Sie studierte an der "Catholic University of America" in Washington D.C. und lernte dort ihren ersten Ehemann, den ausgebildeten Schauspieler Chris Sarandon, kennen (Heirat 1967).

Dieser ermutigte sie, mit ihm an einem Casting für den Film "Joe" (1970) teilzunehmen, mit der Folge, dass seine Frau ihn ausstach und ihr eine Rolle zugedacht wurde; ihm hingegen nicht. Nach einigen TV-Auftritten erreichte die engagierte Susan Sarandon mit der Verkörperung der "Janet" in der "Rocky Horror Picture Show" (1975) schon früh Kultstatus.

Unter der Regie von Louis Malle drehte sie 1978 "Pretty Baby", ein kontroverses Huren-Drama (mit Brooke Shields). Bei den Dreharbeiten wurde aus Susan Sarandon und Louis Malle ein Paar, 1979 ließ sich Susan Sarandon von ihrem ersten Ehemann scheiden. 1980 spielte sie erneut in einem Film unter der Regie ihres neuen Partners (dem Gangsterfilm "Atlantic City") sowie in der Komödie "Walzer vor dem Frühstück".

Größeren Erfolg hatte sie mit "Die Hexen von Eastwick" (1987) an der Seite von Cher, Michelle Pfeiffer und Jack Nicholson. Ihren heutigen Mann, Tim Robbins, lernte sie 1988 bei den Dreharbeiten zu "Annies Männer" kennen. Sie haben zwei gemeinsame Kinder.

Die neunziger Jahre - als ihr bisher erfolgreichstes Jahrzehnt anzusehen - brachten Susan Sarandon den Aufstieg in die Garde der gefragtesten Charakterschauspielerinnen, sie wurde mit drei Oscar-Nominierungen (1991 für "Thelma & Louise"; 1992 für "Lorenzos Öl"; 1994 für "Der Klient") und einem verliehenen Oscar 1996 für "Dead Man Walking" (mit einem brillanten Sean Penn) gewürdigt und bestätigt.

Interviews

Susan Sarandon
Interviews, 30. Januar 2001
Susan Sarandons Vater bestand auf einer streng katholischen Erziehung seiner neun Kinder, Susan besuchte daher eine Nonnenschule und fiel charakteristischer Weise schon früh wegen "sündhafter Ideen" auf. Während ihrer Highschool-Zeit wurde sie einmal wegen Teilnahme an einer Anti-Vietnam-Demo verhaf… mehr >
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