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Burt Lancaster

Burt Lancaster

Bürgerlicher Name: Burton Stephen Lancaster
Geburtsort:
New York, USA
Sterbedatum:
1994-10-21
Auszeichnungen:
Berlinale (D): Silberner Bär 1956
BAFTA Film Award 1982, 1963
BSFC Award (USA) 1982
Golden Globe (USA) 1961
LAFCA Award (USA) 1981
NYFCC Award (USA) 1981, 1960, 1953
Oscar (USA) 1961
Venedig Filmfestival (I): Volpi Cup 1962
Veröffentlicht:
09.02.2001
 
Hätte nicht eine Handverletzung 1939 seiner Akrobatenlaufbahn ein Ende gesetzt, wäre Hollywood um einen der wohl universellsten Schauspieler gekommen. Doch so wiederfuhr dem Sohn eines Postbeamten aus einer kinderreichen irischen Einwandererfamilie ein "Kino-Märchen": 1945, nach Beendigung seines Kriegsdienstes und diversen Gelegenheitsjobs, traf Burt Lancaster in einem Aufzug den Produzenten Irving Jacobs, was dem Nobody zunächst ein Engagement in einem Broadway-Stück und danach sieben Hollywood-Angebote bescherte. Tatsächlich wurde Lancaster gleich mit seinem ersten, 1946 gedrehten Film "The Killers" zum Star. Ob er in Folge Rebellen, Querköpfe oder Gangster spielte - jährlich in bis zu vier Film-Projekten -, stets waren Muskeln, Charme und Grips die Markenzeichen des "habilitierten Haudegens", der bis in seine fünfziger Jahre das Doubeln durch Stuntmen ablehnte.

Weltruhm hatte sich der kraftvolle Mime schon 1953 an der Seite von Deborah Kerr in "Verdammt in alle Ewigkeit" erspielt. Acht Jahre später gab es den "Oscar" für die Titelrolle des machtgierigen Priesters in Richard Brooks´ Literaturverfilmung "Elmer Gantry". Trotzdem blieb der Häftling Robert Stroud in John Frankenheimers "Der Gefangene von Alcatraz" (1962) Lancasters erklärter Traumpart.


Ein Jahr vor seinem 50. Geburtstag startete Lancaster seine zweite Karriere - er eroberte Europa. Nachdem er den sizilianischen Patriarchen in Viscontis "Der Leopard" verkörpert hatte, überschütteten ihn namhafte europäische Regisseure mit Verpflichtungen. Bis ins schicksalhafte 1990 stand der Schauspieler, Regisseur, Filmproduzent und -manager noch vor der Kamera, im selben Jahr hatte er in dritter Ehe seine Sekretärin Susan Scherer geheiratet. Im Dezember versetzte ihn ein Gehirnschlag ins Koma, 1994 erlag Lancaster der Krankheit.
 
 

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