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Das österreichische Fernsehmagazin

Tom Cruise

Tom Cruise
Geburtsort:
Syracuse, NY, USA
Auszeichnungen:
BAFTA Award (USA): Britannia Award 2005
Bambi (D): 2007
Blockbuster Entertainment Award (USA) 2000, 1997
David di Donatello Awards (Italien): Special David 2005
Empire Awards (GB) 2003
Ethnic Multicultural Media Awards (GB) 2004
Golden Globe (USA) 2000, 1997, 1990
Goldene Himbeere (USA) 2006, 1995
MTV Movie Award (USA) 2001, 1997
MTV Movie Award (Mexiko) 2004
National Board of Review (USA) 1996
Saturn Award (USA) 2002
Sho West Convention (USA): Special Award 1987
Veröffentlicht:
13.12.2000
Bürgerlicher Name: Thomas Cruise Mapother
Tom Cruise hatte es in seiner Kindheit nicht gerade einfach: Sein Vater war Alkoholiker und die Familie geriet ständig in Geldnot. Zudem litt Cruise als Junge an einer Lese- und Schreibstörung. Häufige Schulwechsel waren an der Tagesordnung.

Trotz all dieser Widrigkeiten ließ sich Cruise allerdings nicht von seinem Traum abbringen, Schauspieler zu werden. Er wirkte bei Schulaufführungen mit, nahm später Schauspielunterricht und erreichte mit Teenager-Filmen wie "Die Aufreißer von der High School" oder "Lockere Geschäfte" (beide 1983) ersten Ruhm.

Mit seinem schneidigen Auftritt in "Top Gun" beeindruckte er vor allem die weiblichen Kinofans. Die Kritiken hingegen waren weniger günstig. Er sei hübsch, aber ziemlich untalentiert, hieß es. Tom Cruise ließ sich jedoch nicht beirren. Mit "Rain Man" (1989) und "Geboren am 4. Juli" (1989) zeigte er dann, dass er auch anspruchsvollere Rollen beherrscht.

Nach diesen Erfolgen sorgte allerdings die nicht gerade leise über die Bühne gehende Scheidung von Mimi Rogers für Schlagzeilen. Seine weiteren Filme aber wurden fast alle wieder Kassenerfolge. Besonders der Actionthriller "Mission Impossible" (1996, dann Teil ll 2000, Teil lll 2006) brach alle Rekorde. Für seine Darstellung des "Jerry Maguire" (1996) bekam Tom Cruise den Golden Globe als bester Schauspieler.

1999 stand er dann zusammen mit seiner zweiten Frau Nicole Kidman für Stanley Kubricks letzten Film "Eyes Wide Shut" (1999) vor der Kamera, bevor er sich an die Fortsetzung von "Mission Impossible" machte. 2002 drehte Cruise erstmals zusammen mit Steven Spielberg: Er spielte die Hauptrolle in dem düsteren Psycho-Science-Fiction-Thriller "Minority Report".

Im Jahr 2001 sorgte die Trennung von Nicole Kidman für Schlagzeilen. Das Paar trennte sich nach 10 Jahren friedlichen Eheglücks, an dem die Medien allerdings schon länger gezweifelt hatten. Dass das Paar zwei Kinder adoptierte, gab Anlass zu Spekulationen, dass Cruise zeugungsunfähig oder gar homosexuell sei.

Der Schauspieler dementierte stets und verklagte mit Erfolg einige der Boulevard-Blätter. Doch dann ging auch diese Hollywood-Ehe in die Brüche. Tom Cruise tröstete sich schnell: Mit Penélope Cruz, seiner Filmpartnerin aus "Vanilla Sky" (2001).

In Hollywood hält nichts für immer, und so war auch diese Beziehung nicht für die Ewigkeit gemacht. Inzwischen ist Tom Cruise wegen nicht nur für seine demonstrative Zugehörigkeit zu Scientology, sondern auch wegen seiner Liebesbekundungen für Katie Holmes zu zweifelhaftem Ruhm gelangt:

Die tolle Liebesbeziehung wird praktisch ständig in Pressekonferenzen vorgeführt. Ohne Zuschauer wurde allerdings das erste gemeinsame Kind gezeugt: Suri, geboren im April 2006. Am 18. November des selben Jahres folgte dann die Trauung (in Italien).

Schauspielerisch machte Cruise wieder 2007 auf sich aufmerksam, als er für Hollywood in die Rolle des Deutschen Claus Schenk Graf von Stauffenberg schlüpfte. Der Burda Verlag fand so mutig, dass er ihm gleich vorab einem Bambi dafür verlieh.

Interviews

Tom Cruise
Interviews, 13. Dezember 2000
Tom Cruise hatte es in seiner Kindheit nicht gerade einfach: Sein Vater war Alkoholiker und die Familie geriet ständig in Geldnot. Zudem litt Cruise als Junge an einer Lese- und Schreibstörung. Häufige Schulwechsel waren an der Tagesordnung. Trotz all dieser Widrigkeiten ließ sich Cruise allerdings… mehr >
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