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Sean Connery

Sean Connery
Geburtsort:
Edinburgh, Schottland
Auszeichnungen:
BAFTA Film Award (GB) 1988
Blockbuster Entertainment Award (USA) 1997
British Academy Awards (GB): Academy Fellow Ship 1998
Deutscher Filmpreis (Deutschland) 1987
Europäischer Filmpreis: 2005, Publikumspreis 1999
Golden Globe (USA): Cecil B. DeMille Award 1996
Golden Globe (USA) 1988, 1972
Lifetime Achievement Award (USA): 2006
MTV Award (USA) 1997
National Board of Review (USA): Career Achievement Award 1993
National Board of Review (USA) 1987
Oscar (USA) 1988
Sho West Convention (USA): Lifetime Achievement Award 1999
Sho West Convention (USA): Special Award 1982
Veröffentlicht:
08.12.2000
Bürgerlicher Name: Thomas Connery
Connery wurde in einem Armenviertel der schottischen Hauptstadt geboren und schlug sich mit zahlreichen Gelegenheitsjobs, unter anderem als Milchmann, Baggerfahrer und Pferdekutscher, durch. Dann entdeckte er seine Liebe zur Schauspielerei und nahm ersten Theaterunterricht. Sein Leinwanddebüt in "Die blinde Spinne" verschaffte ihm 1962 erste Anerkennung.

Anfang der sechziger Jahre wurde er von den Lesern des "London Daily Express" für die begehrte James-Bond-Rolle auserkoren ("James Bond 007 jagt Dr. No", 1962). Fünf weitere Missionen folgten und machten den smarten Schotten zum internationalen Superstar.

Ein ganz anderer Auftrag führte ihn 1986 in eine abgelegene Abtei, wo sich eine Reihe mysteriöser Mordfälle ereigneten: Für die Verkörperung des William von Baskerville in "Der Name der Rose" erhielt Sean Connery den British Academy Award. Im selben Jahr stand er noch einmal für das Fantasy-Spektakel "Highlander" vor der Kamera.

Seitdem verging kaum ein Jahr, in dem man den Ex-Agenten nicht auf der Kinoleinwand sah. Längst hatte er bewiesen, dass er in den unterschiedlichsten Rollen seine typische Coolness bewahren kann: Als König Arthur in "Der erste Ritter" (1995) ebenso wie als berüchtigter Schwerverbrecher in "The Rock" (1996) oder als Sir August de Wynter in "Mit Schirm, Charme und Melone" (1998).

In der TV-Dokumentation "James Bond Story" spielte Connery dann - sich selbst! Neben seinen vielen Leinwandauftritten fand der Superstar immer wieder Zeit, sich für die Unabhängigkeit seiner schottischen Heimat einzusetzen. Connery war von 1962 bis 1973 mit Diane Cilento verheiratet, 1975 heiratete er die malerin Micheline Roquebrune.

Queen Elizabeth II. schlug den Schotten aufgrund seiner Verdienste um sein Heimatland im Jahr 2000 zum Ritter. Seitdem darf er sich Sir Sean Connery nennen.

Im Jahr 2003 drehte er noch das Fantasy-Action-Abenteuer "Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman", danach hängte er die Schauspielerei an den Nagel. Sogar eine Rolle im vierten "Indiana Jones"-Abenteuer mit Harrison Ford lehnte er ab.

Interviews

Sean Connery
Interviews, 08. Dezember 2000
Connery wurde in einem Armenviertel der schottischen Hauptstadt geboren und schlug sich mit zahlreichen Gelegenheitsjobs, unter anderem als Milchmann, Baggerfahrer und Pferdekutscher, durch. Dann entdeckte er seine Liebe zur Schauspielerei und nahm ersten Theaterunterricht. Sein Leinwanddebüt in "D… mehr >
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