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Moritz Bleibtreu

Moritz Bleibtreu
Geburtsort:
Breslau
Auszeichnungen:
Deutscher Filmpreis (D) 2001, 1997
Deutscher Filmpreis: Publikumspreis 2001
Ernst Lubitsch Filmpreis (D) 1997
Goldene Romy (AUT) 2005, 2006
Silberner Bär (D) 2006
Veröffentlicht:
08.12.2000
Bürgerlicher Name: Moritz Bleibtreu
Die Schule brach Moritz in der 11. Klasse ab, um für ein Jahr als Au-pair in die französische Hauptstadt zu gehen. In Paris, Rom und New York besuchte er Schauspielschulen und sammelte am Hamburger Schauspielhaus und am Thalia-Theater erste Bühnenerfahrungen.

Seinen Durchbruch schaffte er mit "Knockin' On Heaven's Door" (1996). An der Seite von Til Schweiger spielte er den dämlichen Abdul, dessen Sprüche für die meisten Lacher sorgten. Rollen dieser Art scheinen ihm auf den Leib geschnitten zu sein. So mimte er bereits 1995 in "Stadtgespräch" den beschränkten Liebhaber von Kai Wiesinger. Ebenso war er als der Manni im Erfolgsstreifen "Lola rennt" (1998) an der Seite von Franka Potente zu sehen.

Im Roadmovie "Im Juli" (2000, Regie: Fatih Akin) jagt er als verklemmter Spießer seiner vermeintlichen Traumfrau hinterher. Im gleichen Jahr stand er für den viel gelobten Film "Das Experiment" vor der Kamera. Für die Leistungen in diesen beiden Filmen wurde Moritz Bleibtreu bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2001 mit einer goldenen Lola sowie dem Publikumspreis als Schauspieler des Jahres geehrt.

Längst hatte sich auch bei den Regisseuren herumgesprochen, dass Bleibtreu einer der wandelbarsten deutschen Schauspieler ist. Regisseur Akin drehte mit ihm den Gastarbeiterfilm "Solino" (2002), zwei Jahre später arbeitete Bleibtreu mit Oskar Röhler in "Agnes und ihre Brüder" und Helmut Dietl in "Vom Suchen und finden der Liebe" (beide 2004).

Und wieder war es Oskar Roehler, der Bleibtreu zu einem weiteren Karriere-Highlight verhalf. Mit ihm drehte er 2005 das Drama "Elementarteilchen". Der Wahl-Hamburger Bleibtreu wurde dafür mit dem "Silbernen Bären" geehrt.

Interviews

Moritz Bleibtreu
Interviews, 08. Dezember 2000
Die Schule brach Moritz in der 11. Klasse ab, um für ein Jahr als Au-pair in die französische Hauptstadt zu gehen. In Paris, Rom und New York besuchte er Schauspielschulen und sammelte am Hamburger Schauspielhaus und am Thalia-Theater erste Bühnenerfahrungen. Seinen Durchbruch schaffte er mit "Knock… mehr >
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