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Das österreichische Fernsehmagazin

Anthony Hopkins

Anthony Hopkins
Geburtsort:
Port Talbot, Wales
Auszeichnungen:
BAFTA Film Award (GB) 1994, 1992
BFCA Award (USA) 1998
Emmy (USA) 1981, 1976
LAFCA Award (USA) 1993
National Board of Review Award (USA) 1993, 1991
NYFCC Award (USA) 1991
Oscar (USA) 1992
Sho West Convention (USA): Sho West Award 1998
Veröffentlicht:
01.12.2000
Bürgerlicher Name: Anthony Hopkins
Anthony Hopkins' Wiege stand im südwalisischen Fischernest Port Talbot. Weitab von den Zentren der Filmindustrie, von Bühnen und Theatern, verbrachte er hier seine ersten Lebensjahre. Seine Leidenschaft für die Schauspielerei wurde während der Schulzeit geweckt und mit siebzehn beschloss er, mit Schauspielunterricht zu beginnen.

Nach dem Besuch der "Royal Academy of Dramatic Art" nahm er zahlreiche kleinere Engagements an, die gerade einmal so viel Lohn einbrachten, dass er nicht verhungerte. Zum Glück wurde der Schauspieler und Regisseur Sir Laurence Olivier auf den Jungschauspieler aufmerksam und holte Hopkins in die National Theater Company in London. Hopkins eckte allerdings durch sein aufbrausendes Temperament, seine Alkoholprobleme und seine persönlichen Probleme - er litt jahrelang unter schwersten Depressionen - immer wieder bei seinen Kollegen an und musste schließlich, trotz einiger ansehnlicher Erfolge auf der Bühne, das Theater verlassen.

Der Regisseur Peter O'Toole holte den Schauspieler dann 1968 zum Film: "In der Löwe im Winter" spielte Hopkins Richard Löwenherz - und legte sich auch hier wieder mit der Filmcrew an.

1972 verließ Anthony Hopkins endgültig die alte Welt und versuchte in den Vereinigten Staaten sein Glück. Zunächst feierte er am Broadway große Erfolge, bevor er Angebote für TV- und Filmrollen bekam. Vor allem die extremen Charaktere scheinen ihn angezogen zu haben. Für seine Darstellung Adolf Hitlers in dem TV-Film "Der Führerbunker" (1981) wurde Hopkins mit dem Emmy ausgezeichnet. Weiterhin spielte er den Kapitän Bligh in "The Bounty" (1984), den hässlichen Quasimodo in "Der Glöckner von Notre Dame" (1982) oder Van Helsing in "Dracula" (1992).

Seinen größten Erfolg allerdings feierte er mit "Das Schweigen der Lämmer" (1991). Als Serienkiller Hannibal Lecter lehrte er Millionen Kinozuschauer das Gruseln und erwarb er sich wohl für ewige Zeiten einen Platz in der Geschichte des Films. Zu den zahlreichen Ehrungen, darunter einen Oscar, brachte ihm der Psychokrimi den Ritterschlag und damit das begehrte Adelsprädikat "Sir" ein.

Um sein Gruselimage wieder loszuwerden, brauchte es einige Filme, in denen Hopkins feinfühlig Emotionen zeigte: Etwa in "Wiedersehen in Howards End" (1992) oder "Was vom Tage übrig blieb" (1993). Zuletzt war der großartige Charakterdarsteller in dem "Mission Impossible"-Sequel "M:I 2" (1999) und in der Stephen-King-Verfilmung "Hearts in Atlantis" (2001) mit von der Partie. In "Hannibal" (2000), der Fortsetzung von "Das Schweigen der Lämmer", war Hopkins allerdings gruseliger denn je zuvor... Das hielt zumindest seine dritte Gattin Stella nicht davon ab, den 65-Jährigen im Februar 2003 zu ehelichen.

Interviews

Anthony Hopkins
Interviews, 01. Dezember 2000
Anthony Hopkins' Wiege stand im südwalisischen Fischernest Port Talbot. Weitab von den Zentren der Filmindustrie, von Bühnen und Theatern, verbrachte er hier seine ersten Lebensjahre. Seine Leidenschaft für die Schauspielerei wurde während der Schulzeit geweckt und mit siebzehn beschloss er, mit Sch… mehr >
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