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Steve Buscemi

Steve Buscemi

Bürgerlicher Name: Steve Buscemi
Geburtsort:
Brooklyn, New York, USA
Auszeichnungen:
Florida Film Festival (USA): Special Achievement Award 1998
Independent Spirit Award (USA) 2002, 1993
Las Vegas Film Critics Society (USA): Sierra Award 2002
NSFC Award (USA) 2002
NYFCC Award (USA) 2001
Online Film Critics Society (USA): OFCS Award 2002
Veröffentlicht:
30.11.2000
 
Steve Buscemis Interesse an der Schauspielkunst wurde durch eine Theateraufführung an der Valley Stream Central High School geweckt, die er als Teenager besuchte. Nachdem er seine Schullaufbahn beendet hatte, lag ihm jedoch eine Ausbildung beim New York City Fire Department näher. Diese Pläne wurden allerdings jäh durchkreuzt, als er nach bestandenem Eignungstest erfahren musste, dass augenblicklich keine freien Planstellen offen waren.

Die nächsten zwei Jahre verdingte er sich als Möbelpacker und Eiswagenfahrer, bis er schließlich seinem in der High School entdeckten Interesse nachgab und in dem renommierten Lee Strasberg Institute das Handwerk der Schauspielerei erlernte. 1980 trat er dann doch noch der New Yorker Feuerwehr bei, nachdem sein Name bereits fünf Jahre auf einer Warteliste stand. Neben seiner Arbeit als Feuerwehrmann vernachlässigte er seine Schauspielleidenschaft jedoch nicht und trat in seiner Freizeit als Standup-Komiker in Manhattans Clubs auf.

Zusammen mit Mark Boone Jr., einem Schauspielkollegen, schrieb er Theaterstücke und führte diese auch gemeinsam mit ihm auf. Die Zusammenarbeit erwies sich schnell als fruchtbar, da der Regisseur Bill Sherwood auf Steve Buscemi aufmerksam wurde und ihm eine Hauptrolle in seinem Streifen "Parting Glances - Abschiedsblicke" (1984) verschaffte. Als der Film im Kasten war und sich Steve Buscemi auf der Leinwand sah, beschloss er, sich nur noch dem Acting zu widmen und kündigte seinen Job bei der Feuerwehr.

Durch sein überzeugendes Debüt nahmen Filmemacher wie Quentin Tarantino, Jerry Bruckheimer und die Coen Brüder Notiz von ihm und gaben ihm seither oft tragende Rollen in ihren Filmen. Durch unkonventionelle Streifen wie "Mystery Train" (1989), "Miller's Crossing" (1990), "Barton Fink" (1991), "Reservoir Dogs" (1992), "Desperado" (1995), "Das Leben nach dem Tod in Denver" (1995), "Fargo" (1996) und "The Big Lebowski" (1998) errang Buscemi nahezu Kultstatus im Genre des amerikanischen Independent-Films.
 
 

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