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Großputz für den Körper

Großputz für den Körper
© Thinkstock
Veröffentlicht:
07.02.2017
Die Fastenzeit beginnt bald. Längst fasten nicht nur Gläubige, Verzicht ist der neue Luxus. Das Magazin „Faszination Wissen“ berichtet über diesen Trend.

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Wer jetzt denkt, man lässt einfach das Essen weg, täuscht sich, denn vor Beginn einer Fastenkur gibt es einiges zu beachten. Auf Nummer sicher geht man auf jeden Fall, wenn man sich vor der Kur ärztlich untersuchen lässt, um Leber- oder Nierenerkrankungen auszuschließen. Auch bedingt durch Gastritis oder ein Magengeschwür können Menschen überempfindlich auf das Fasten reagieren.


Was beim Fasten passiert
Während einer Fastenkur stellt der Körper seinen Stoffwechsel um und verbrennt vermehrt Fettreserven. Zudem sinkt der Gehalt an Zucker und Cholesterin im Blut. Umstellungen im Körper, die auch dabei helfen können, Symptome von Rheuma und Neurodermitis zu lindern – wissenschaftlich bestätigt ist dies jedoch bisher noch nicht.


Welche Fastenmethode für wen
Dazu sollte die erste Frage eigentlich lauten: Was will ich mit dem Fasten erreichen? Abnehmen, meine Ernährungsgewohnheiten umstellen, meinen Körper entgiften, Abstand vom Alltag gewinnen oder auch bestimmte Symptome verbessern? Erst wenn diese Frage geklärt ist, sollte dazu nach Absprache mit einem Arzt die entsprechende Fastenkur gewählt werden.


Nebenwirkungen
Manchmal treten gerade in den ersten Tagen psychische Verstimmungen, Müdigkeit und Schlappheit auf. Es kann zu Kreislaufproblemen kommen, zu vermehrtem Frieren oder zu trockener Haut. Viele klagen auch über unangenehmen Mundgeruch.

 

Die beliebtesten Fastenkuren
Beim Molkefasten stehen Buttermilch, Fruchtsäfte, Wasser und Tee auf dem Speiseplan: Fastenzeitraum sieben Tage, geringer Gewichtsverlust, aber hoher Reinigungsprozess im Körper. Wer hartnäckige Kilos los werden und entschlacken will, sollte die F.X. Mayr Kur probieren. Dabei nimmt man löffelweise Milch und trockene Semmeln zu sich. Das Suppenfasten gehört zu den bekömmlichsten Formen des Entgiftens. Es gibt dreimal am Tag eine warme Mahlzeit, die Fettverbrennung wird angeregt und der Magen geschont. Beim Buchingerfasten wird komplett auf feste Nahrung verzichtet, Obst-und Gemüsesäfte, Tee und Honig liefern die nötigen Nährstoffe. Zeitraum der Kur: maximal eine Woche. Beim basischen Fasten nimmt man nur Gemüse, Obst, Kräutertee und Wasser zu sich. Das Entsäuern schafft Wohlgefühl und entgiftet den Körper.

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