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Das österreichische Fernsehmagazin

Die syrische Braut

TV-Psychothriller, IL/D/F 2004
Majdal Shams ist ein kleiner Ort in dem von Israel besetzten Teil der Golanhöhen, direkt an der syrischen Grenze. Es ist Monas Hochzeitstag. Die Familie der Braut gehört der Religionsgemeinschaft der Drusen an. Ihr Bräutigam ist der syrische Fernsehstar Tallel, ein entfernter Verwandter. Bisher kennt Mona ihren zukünftigen Ehemann nur aus dem Fernsehen. Heute wird sie ihn an der israelisch-syrischen Grenze treffen. Sie wird mit ihm nach Damaskus gehen und dadurch für immer das Recht verlieren, jemals wieder israelisches Territorium zu betreten. Es wird eine turbulente Hochzeitsfeier, in deren Verlauf nicht nur politische, sondern auch soziale Linien aufeinander prallen. Familiäre, religiöse, emotionale Schranken tun sich auf, manche werden überschritten, andere nicht. Der Konflikt des Mittleren Ostens verpackt in einem bezaubernden Film (Regie führte der Israeli Eran Riklis), der auf mitreißende Art für Verständnis, Mitgefühl und Toleranz wirbt.

Schauspieler:
Hiam Abbass(Amal)
Makram J. Khoury(Hammed)
Clara Khoury(Mona)
Ashraf Barhoum(Marwan)
Eyad Sheety(Hattem)
Evelyn Kaplun(Evelyna)
Julie-Anne Roth(Jeanne)
Originaltitel: Ha-kala Ha-surit / The Syrian Bride
Regie: Eran Riklis
Drehbuch: Eran Riklis, Suha Arraf
Kamera: Michael Wiesweg
Musik: Cyril Morin
Produzent: Bettina Brokemper, Eran Riklis, Antoine de Clermont-Tonnerre, Michael Eckelt
Produktion: Neue Impuls Film / Eran Riklis Prod. / Macht Prod. / WDR-ARTE / ARTE France Cinéma

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