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Das österreichische Fernsehmagazin

Die Verachtung

Nach dem gleichnamigen Roman von Alberto Moravia
Comedyserie, F/I 1963
Die junge, hübsche Frau (Brigitte Bardot) eines Drehbuchautors (Michel Piccoli), glaubt, dass ihr Mann sie aus Karrieregründen zum Seitensprung mit seinem Produzenten (Jack Palance) ermuntern wolle. So weicht ihre Liebe einer abgrundtiefen Verachtung. Gleichzeitig werden unter der Regie von Fritz Lang (der diesem Cinemascope-bunten Film als Fossil der Kinogeschichte einen merkwürdig nostalgischen, unsichtbaren, aber stets begreifbaren Schwarzweißanstrich gibt) die Abenteuer des Odysseus verfilmt. Parallelen zwischen dem antiken Helden und den modernen Protagonisten tun sich auf."Die Verachtung" zeigt, was herauskommen kann, wenn sich ein ernsthafter junger Kinorevoluzzer (Jean-Luc Godard) mit dem Werk eines bourgeoisen Skandal-Romanciers (Alberto Moravia) beschäftigt: Entschlackt von allen Vorzimmergeheimnissen des Romans, bleibt im Film als einziges Handlungsmotiv eine alles überragende, wunderschöne, emotionslose Traurigkeit zurück.

Schauspieler:
Brigitte Bardot(Camille Javal)
Michel Piccoli(Paul Javal)
Jack Palance(Jeremy Prokosch)
Georgia Moll(Francesca Vanini)
Fritz Lang(Fritz Lang)
Jean-Luc Godard(Regieassistent)
Linda Veras(Sirene)
Originaltitel: Le mépris
Regie: Jean-Luc Godard
Drehbuch: Jean-Luc Godard
Kamera: Raoul Coutard
Musik: Georges Delerue
Produzent: Georges de Beauregard, Carlo Ponti
Produktion: Rome Paris/Georges de Beauregard/Concordia/Champion
Altersempfehlung: ab 16

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