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Solino

Solino
Teaser:
1964 in Italien: Rosa und Romano Amato (Antonella Attili, Gigi Savoia) schnappen sich ihre Söhne Gigi (Barnaby Metschurat) und Giancarlo (Moritz Bleibtreu) und verlassen ihr Heimatdorf Solino in Richtung Duisburg. In Deutschland soll alles besser werden, schließlich spricht man dort vom Wirtschaftswunder.
Veröffentlicht:
05.11.2002
Der Alltag sieht anders aus: trübes Wetter, harte Arbeit, wenig Freu(n)de. Nur die beiden Söhne können sich an das neue Leben gewöhnen. Dann die Idee: Amatos eröffnen die erste Pizzeria des Ruhrgebiets. Das Geschäft läuft. Aber die Familie zerbricht, denn Rosa arbeitet wie ein Pferd, während Romano sie betrügt. Die Brüder entfremden sich voneinander: Gigi träumt vom Filmemachen und Giancarlo von Gigis Freundin.

Nachwuchsstar Fatih Akin ("Im Juli"), der selbst aus einer Gastarbeiterfamilie stammt, führte bei "Solino" Regie. In drei Etappen (1964, 1974, 1984) wird vor allem vom Verhältnis der Brüder erzählt, die zeitgeschichtliche Komponente, d.h. das Thema Gastarbeit, rückt eher in den Hintergrund.

Die Meinungen zu "Solino" differieren:
"...leider eine Enttäuschung" klagt Wilhelm Roth bei www.strandgut.de, während H. Fuhljahn von www.filmszene.de erfreut festellt: "Trotz einiger Längen im Mittelteil und ein paar unbefriedigender Erzählstränge hat Fatih Akin auf der Vorlage eines tollen Drehbuchs einen großartigen Film geschaffen, der die Zuschauer berührt und dessen Geschichte einen mitreißt."
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