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Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr!

Mit guten  Vorsätzen  ins neue Jahr!
© Thinkstock
Veröffentlicht:
30.12.2016
Sie gehören zum Jahreswechsel wie das Feuerwerk zu Silvester – die guten Vorsätze für das neue Jahr. Doch wie sieht es mit der Motivation nach Neujahr aus?

Haben Sie auch alle Jahre wieder „Neujahrsvorsätze“, oder halten Sie sich wirklich das ganze Jahr über an Ihre guten Vorsätze? Der Jahreswechsel gilt als idealer Zeitpunkt, um mit schlechten Gewohnheiten zu brechen. Doch wozu warten? Der beste Moment, um Laster abzulegen ist stets „jetzt“! Sie können jederzeit damit beginnen, etwas zu ändern. Wer die ersten Tage übersteht, durchbricht damit meist schon einen Teufelskreis, danach fällt der Verzicht leichter.

Nicht Rauchen
Mit dem Rauchen aufhören ist einer der Klassiker unter den guten Vorsätzen. Doch wenn es wirklich klappen soll, ist es ratsam, sich einen Plan zurechtzulegen. Und der beginnt damit, dass die letzte Zigarette bereits der Vergangenheit angehört, und nicht erst noch geraucht wird. Droht der Rückfall, ist es anfangs wichtig, sich durch andere Handlungen abzulenken, wie etwa ein Glas Wasser zu trinken, kurz frische Luft zu schnappen, oder zum Beispiel einen Kugelschreiber in die Hand zu nehmen. Beim Rauchen handelt es sich hauptsächlich um eine psychische Abhängigkeit. Die körperliche Abhängigkeit steht beim Qualmen im Hintergrund, denn der Nikotinentzug ist von relativ kurzer Dauer.


Weniger Alkohol
Übeltäter Nummer zwei, der oft mittels guter Vorsätze eliminiert, oder zumindest reduziert werden soll, ist Alkohol. Gerade an den Feiertagen ist dies angesichts der zahlreichen Anlässe und Gelegenheiten eine besondere Herausforderung, denn wer möchte schon zu Silvester auf ein Glas Sekt verzichten? Auch der Festtagsbraten ist ohne ein Glas Wein oder Bier nur der halbe Genuss. Bleibt es bei dem einen Glas, und das nur zu feierlichen Anlässen, stellt dies noch kein großes Gesundheitsrisiko dar. Auch der berüchtigte Kater zu Neujahr war schließlich noch selten dieser geringen Menge an Alkohol geschuldet. Dennoch rät die Weltgesundheitsorganisation generell vom Alkoholkonsum ab. Auch die positive Wirkung von einem Glas Rotwein pro Tag ist umstritten, da die negativen Auswirkungen die Schutzwirkung bei weitem übersteigen. Belegt ist auch, dass Alkohol Krebs und Bluthochdruck verursachen kann. Ohne Alkohol fällt es außerdem leichter sein Gewicht unter Kontrolle zu halten.
ausgewogener ernähren Auch Essen soll mit Genuss verbunden werden. Dabei zählt nicht nur, was gegessen wird, sondern vor allem wie und wo. Wer sich etwas Zeit nimmt, um bewusst eine Mahlzeit zu genießen, spart seiner Verdauung damit bereits vorab eine Menge Stress. Was allzu oft in Vergessenheit gerät: das Kauen und Einspeicheln der Nahrung stellt bereits den ersten Schritt der Verdauung dar und entlastet somit den Magen. Wer in Ruhe isst, hat bessere Chancen, das natürliche Sättigungsgefühl wahrzunehmen, das nach rund 20 Minuten eintritt. „Bitte zu Tisch!“ – anstelle von „Fast Food to go“ lautet also die Devise!

Langfristig abnehmen
Neben gepflegter Tischkultur spielen natürlich noch einige andere Faktoren eine Rolle beim Abnehmen. Eine ausgewogene Ernährung steigert die Erfolgschancen langfristig ein paar ungeliebte Kilos zu verlieren enorm. Wichtig ist, eine gesunde Ernährungsweise in den Alltag einzubauen. Regelmäßige Mahlzeiten verhindern zudem Heißhunger und unkontrolliertes in-sich-Hineinstopfen. Der Erfolg kurzfristiger Diäten, mit schnellem Gewichtsverlust, ist meist ebenso kurzfristig. Dies kann außerdem zu unschönen Folgen führen, da die Haut einige Zeit benötigt, um sich den neuen Körperformen wieder einigermaßen anzupassen. Neben unterschiedlichen Methoden zur Hautstraffung ist Sport ist daher dringend zu jeder Ernährungsumstellung anzuraten. Besonders geeignet sind gelenkschonende Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Radfahren oder Schwimmen. Auch Tanzen kann wieder Spaß an der Bewegung bringen. Ein Walzer zu Silvester ist ein guter Anfang!


Mehr Bewegung
Bewegung ist das A und O für die körperliche Gesundheit. Um das Verdauungssystem in Schwung zu bringen ist ein Spaziergang zwischen den Mahlzeiten ideal. Gehen ist die natürlichste Fortbewegungsart des Menschen, schont Gelenke und ist somit für jeden geeignet. Pro Stunde werden selbst bei gemütlichem Tempo rund 200 Kilokalorien verbrannt. Wie auch bei der Ernährung ist es unerlässlich, die Bewegungseinheiten in den Alltagsablauf einzubauen, denn sonst droht bald wieder die Bequemlichkeit zu siegen.


Rückblick bringt Motivation
Nicht zu vergessen sind die positiven Leistungen des vergangenen Jahres. Vielleicht gab es ja bereits einen Vorsatz, an den man sich gehalten hat? Sich diesen Erfolg noch einmal bewusst vor Augen zu führen motiviert auch für die neuen Vorsätze.


In diesem Sinne: Viel Erfolg im neuen Jahr!

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