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Bewegte Weihnachten

Bewegte Weihnachten
© Thinkstock
Veröffentlicht:
23.12.2016
Weihnachten ist auch die Zeit des guten Essen und Trinkens. Das sei jedem gegönnt – aber in Maßen! Wer zwischen Braten und Keksen die Zeit hat, sich sportlich zu betätigen, kommt wahrscheinlich ohne zusätzliche Kilos durch die Feiertage.

Gegen den Weihnachtsspeck hilft nur eins wirklich:
Ausdauersport. Die meiste Energie wird verbrannt, wenn viele Muskelgruppen gleichzeitig eingesetzt werden und die Übungen auch eine gewisse Dauer haben, um den Energieumsatz anzukurbeln. Sportarten wie Nordic Walking, Skilanglauf oder Laufen sprechen beispielsweise den ganzen Körper an. Der Kalorienverbrauch beim Laufen ist hoch – im Vergleich zum Radfahren oder Inlineskaten verbraucht man im Durchschnitt etwa 20 Prozent mehr Kalorien. Regelmäßiges Lauftraining regt den Stoffwechsel an und veranlasst den Körper, die Fettverbrennung zu optimieren.


Idealer Einstiegssport
Nordic Walking ist ideal für alle, die lange keinen Sport gemacht haben oder übergewichtig sind. Oberkörper, Rumpf, Beine und Koordination werden gestärkt – wenn man es richtig macht und die Stöcke nicht nur über den Boden zieht. Der richtige Armeinsatz ist sozusagen der Motor der Bewegung, wobei die Arme abwechselnd nach vorne bewegt werden.


Weihnachtszeit – Genusszeit
Abgesehen von der sportlichen Betätigung während der Weihnachtsfeiertage: Wie wäre es heuer einmal mit einem etwas anderen Weihnachtsessen? Anstatt fetter Gans gibt es einen Putenbraten oder im Ofen gegarten Fisch. Besonders geeignet sind Forelle, Lachs, Zander oder Makrele. Als Vorspeise bietet sich eine kalorienarme Suppe oder ein Salat an, dadurch wird der erste Hunger gestillt und der Magen wird bereits ein bisschen gefüllt. Somit stehen die Chancen gut, etwas weniger von der Hauptspeise zu essen. Es kann auch ein Glas Wasser vor dem Essen den ersten Heißhunger verschwinden lassen.

Kalorien einsparen
Ein paar Kalorien lassen sich beim Weihnachtsessen auch durch Soßen und Beilagen einsparen. Wer statt Pommes frites oder Kroketten lieber leichte Beilagen wie beispielsweise Reis wählt, ist auch hier auf der sicheren Seite. Auch bei der Nachspeise kann man weitere Kalorienfallen umgehen: Auf fettreiche Nachtische wie Mousse au Chocolat sollte man verzichten und lieber einen Obstsalat oder Früchte mit Topfen genießen.
Daran sollte man auf jeden Fall denken: Das Sättigungsgefühl setzt erst ungefähr 20 Minuten nach Beginn des Essens ein! Wer sich also Zeit beim Essen lässt oder kleine Pausen zwischen den einzelnen Gängen einlegt, vermeidet es, mehr zu essen als der Körper wirklich braucht. Nicht zuletzt ist es wichtig, die Ernährung anzupassen. Zwar kann man die Essenseinladung bei Oma wohl kaum ausschlagen, aber man kann sich bei den Portionen zurückhalten und auch auf Snacks verzichten. Auch Zwischenmahlzeiten sind ungünstig, denn sie unterdrücken den Fettstoffwechsel. Ausnahmen bilden Nüsse und Obst. Nüsse haben zwar viel Energie, aber sie stören den Fettstoffwechsel nicht.


Bewegung mit Spass
Wer während der Weihnachtsfeiertage nicht großartig Sport betreiben möchte, kann auch mit regelmäßiger Bewegung nach dem Essen überflüssige Kilos vermeiden. Durch einen erhöhten Energieumsatz werden die zusätzlich aufgenommenen Kalorien leicht wieder verbrannt.
So kann man beispielsweise ganz einfach ein wenig mehr Bewegung während der Feiertage einbauen: Ein Spaziergang mit der Familie eignet sich sehr gut, vielleicht gibt’s ja auch einen Hund, der sich über einen längeren Ausflug sicher freut. Eislaufen, Rodeln oder eine Runde Ball spielen erfreut nicht nur die Kinder, sondern macht der ganzen Familie Spaß. Auch bei einer Schneeballschlacht im Garten oder beim gemeinsamen Schneemannbauen beginnen die Kilos zu schmelzen.
Durch ein bisschen Bewegung an der frischen Luft verschwindet auch das Völlegefühl, das man nach einem deftigen Weihnachtsessen meist verspürt, viel schneller

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