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I, ROBOT

I, ROBOT
Starttermin:
Ab 5. August 2005 im Kino
Teaser:
Die Welt im Jahre 2035 - das Chicago von übermorgen. Ein Amerika, in dem Motorräder von alleine fahren, Autos aussehen wie die utopische Zukunftsstudie eines Design-Praktikanten und Roboter - tja, Roboter gehören zum Haushalt wie ein Backofen. Das Monopol über die seelenlosen Helferlein hat der Konzern U.S. Robotics, kurz USR. Fast jede Familie verfügt über einen automatischen USR-Helfer der Robot-Generation NS-4.
Veröffentlicht:
03.08.2004
Nun steht die Roboter- und Menschenwelt jedoch vor einem revolutionären Wandel: Geplant ist die Markteinführung der neuesten Version, des NS-5. Dieser neue Robotertyp kann mehr als jeder Hilfsroboter zuvor. Er verfügt über mehr "Muskelkraft", ist aus ultrastabilem Aluminium und soll den Haushalten alles abnehmen können - von der Kindererziehung über das Einkaufen bis zum Kochen oder der Verwaltung der Bankkonten.

Um Missbrauch mit den Robots zu verhindern und die Menschen zu schützen, gelten (übrigens auch schon in heutiger Zeit) bei der Programmierung der Jungs die drei Robot-Gesetze:

1.) Ein Roboter darf einem Menschen keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass einem Menschen Schaden zugefügt wird.

2.) Ein Roboter muss die Befehle eines Menschen befolgen, es sei denn, diese Befehle verletzen das erste Gesetz.

3.) Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, es sei denn, dies würde das erste oder zweite Gesetz verletzen.


Diese Gesetze werden einprogrammiert und können nicht gebrochen werden, doch irgendwie fand einer eine Art Gesetzeslücke: Denn ausgerechnet in den Werkshallen von USR wird ein Mensch umgebracht - und einiges deutet darauf hin, dass der Mörder nicht aus Fleisch und Blut besteht. Zudem war es nicht irgendein unwichtiger Kittelträger, den es erwischte, sondern Dr. Alfred Lanning (James Cromwell), das technische Genie hinter USR.

Der prinzipiell eher retro und technophob eingestellte Detective Del Spooner (Will Smith) will der Sache auf den Grund gehen, obwohl die Roboterpsychologin Dr. Susan Calvin (Bridget Moynahan) alles daran setzt, ihn von der Unschuld ihrer Schützlinge zu überzeugen.

Den beiden wird ein Proto-Typ der neuen Produktionsserie zur Seite gestellt: Sonny, ein liebenswertes Wesen mit der Befähigung zu menschlichen Gefühls- und Handlungsmöglichkeiten wie Emotion, Intelligenz und Humor...

Spätestens seit "Nummer 5" ("Nummer 5 lebt!", 1986), R2-D2 und C-3PO ("Star Wars"-Trilogie, 1977-2002) und Data ("Star Trek - Next Generation", 1987-1994) ist bekannt, wie gut die stählernen Gesellen beim Publikum ankommen. Wenn's menschelt, freut sich der Zuschauer.

Kein Wunder, dass Sonny im hübschen Mac-Design mit transparenter Plastikhülle denn auch ordenltich Werbung macht für künftige Entwicklungen. Will Smith, außer Hauptdarsteller auch Produzent des Films, schwört beispielsweise, dass er sich sofort eine mechanische Haushaltshilfe zulegen würde, gäbe es die Dinger wirklich bereits.

Will Smith selbst ist übrigens in einer für ihn eher ungewöhnlichen Rolle zusehen: Er ist ausnahmsweise mal nicht der freche Nichtsnutz, der die Welt - nicht ohne lockeren Spruch auf den Lippen - rettet. Die Rolle des Detective Spooner ist ein bisschen vielschichtiger angelegt. Smith muss durchaus auch mal ein wenig schauspielern.

Doch zurück zum Roboter: Sonny wurde mit hochmodernen Methoden in den Film "eingebaut" - ein Schauspieler (Alan Tudyk) spielte die Rolle des Blechmanns und wurde später digitalisiert. Mit einer Spezialkamera konnte während des Drehs mit den realen Darstellern der digitale Set synchron bearbeitet werden. Diese Technik wurde ursprünglich für die "Matrix"-Filme entwickelt, fand bei "I Robot" jedoch erstmals Anwendung.

An der Entwicklung der Kulissen und Darstellung von Menschen- und Robotermengen waren die Digital-Künstler der Firma WETA ("Der Herr der Ringe", 2001-2003) beteiligt, die wahre Wunder vollbrachten und beispielsweise eine Straßenlandschaft ohne auch nur ein Fitzelchen Grün produzierten.

Doch abgesehen von all diesen technischen Spielereien ist "I Robot" ein knallharter Krimi- und Actionfilm mit Verfolgungsjagden, Hochspannung erzeugenden Einstellungen und der Frage nach dem Mörder. Zwar lehnt sich die Story (recht frei) an die mittlerweile klassischen Ideen des Sci-Fi-Autors Issak Asimov an, doch dieser Thriller ist nicht nur für Sciencefiction-Fans zu empfehlen!
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