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Ein (un)möglicher Härtefall

Ein (un)möglicher Härtefall
Starttermin:
Ab 23. Oktober 2003 im Kino
Teaser:
Die Regisseur-Brüder Joel und Ethan Coen sind stets für eine filmische Überraschung gut - nach der Krimikomödie "Fargo" (1996), dem psychodelischen Gammler-Porträt "The Big Lebowsky" (1998), der spleenigen Odyssee "O Brother, Were Art Thou?" (2000) und der Friseur-Tragikomödie "The Man Who Wasn't There" (s/w, 2001), kommt der neueste Film der fleißigen Coens nun als Hochglanz-Screwball-Komödie daher.
Veröffentlicht:
21.10.2003
Der vom Erfolg zugleich verwöhnte wie gelangweilte smarte Scheidungs-Anwalt Miles Massay (George Clooney) trifft in seinem jüngsten Fall auf Marilyn Rexroth (Cathrine Zeta-Jones), künftige Ex-Gattin seines reichen Mandanten Rex Rexroth (Edward Herrmann).

Die durchtriebene Lady hätte eigentlich glänzende Aussichten auf eine riesige Abfindung, sitzt jedoch dank Massys Rechtsverdrehungen nach der Scheidung ohne einen Cent da.

Marilyn wird zum Racheengel, heiratet den nächsten Multimillionär und beginnt ein intrigantes Spiel voller Berechnung, dem sich Massay und sein Partner Wrigley (Paul Adelstein) nicht entziehen können. Klar, dass zwischen Marilyn und Miles die Funken sprühen - Emotionen wie Hass und Liebe liegen eben doch sehr nahe beieinander...

Ein Plot, der im Reichen-Milieu des oberflächlichen Los Angeles angesiedelt ist - hier handelt es sich um ein ganz neues Genre für die Coens, die bislang stets Verlierer-Typen und abgründige Storys vor die Linse nahmen.

Natürlich drehen die Regisseure mit der Vorliebe für Schräges keine stinknormale Komödie, sondern lassen ihre Charaktere mit brillanten Dialogen und absurder Situationskomik glänzen. Billy Wilder lässt grüßen...
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