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Super Size Me

Super Size Me

Starttermin:
Ab 15. Juli 2005 im Kino
Teaser:
"Amerika ist die fetteste Nation auf Erden, herzlichen Glückwunsch!" So begrüßt Regisseur und Hauptdarsteller Morgan Spurlock das Publikum in seiner Doku-Satire "Super Size Me". Darin wagt er ein außergewöhnliches, und, wie sich später noch herausstellen sollte, ganz schön ungesundes Experiment: 30 Tage ausschließlich bei McDonald's essen.
Veröffentlicht:
13.07.2004
 
30 Tage lang nichts als BigMäc, Hamburger Royal, McRib, Chicken McNuggets, Egg McMuffin und so weiter. Das klingt zunächst gar nicht mal so unangenehm, und am ersten Tag war es das wohl auch noch nicht. Doch bereits am zweiten Tag musste Spurlock mit sich selbst ringen, um das gehaltvolle "Double-Quarterpounder-with-Cheese-Super-Size-Menü" runterzuwürgen.

Fünf Regeln bestimmten während der nächsten vier Wochen den Alltag von Morgan Spurlock:

"1.) Keine Ausnahmen. Gegessen wird nur, was es bei McDonald's gibt. 2.) Jedes Gericht, das auf der Karte steht, muss mindestens einmal gegessen werden. 3.) "Super Sizinig" nur dann, wenn es von den Mitarbeitern am Counter angeboten wird, dann aber ein Muss ("Super Size" = preiswerte, extra-große Variante). 4.) Keine Entschuldigungen. Aufessen ist Pflicht. 5.) Frühstück, Mittagessen, Abendessen - keine Mahlzeit darf ausgelassen werden."

Harter Tobak für Körper und Psyche des ursprünglich kerngesunden 34-Jährigen. Er nahm nicht nur 13 Kilo zu und gelangte von 11 Prozent Körperfett-Anteil auf 18 Prozent. Seine Leberfettwerte stiegen zum Ende des Filmexperiments auf ein lebensbedrohliches Ausmaß.

Aber nicht nur das - Depressionen, Entzugs-Kopfschmerzen zwischen den Mahlzeiten, Stimmungsschwankungen und eine gewisse libidonöse Schwäche, attestiert durch seine Freundin, machten ihm das Leben zur Hölle.

Der Doku-Film zeigt - wie wir es schon von Michael Moore kennen - höchst amüsante Erlebnisse neben harten und traurigen Fakten aus dem amerikanischen Ernährungsalltag. Immerhin gilt fettreiche Ernährung nach dem Rauchen in den USA als zweithäufigste vermeidbare Todesursache.

Morgan Spurlock erhofft sich mit seinem Film eine pädagogische Wirkung auf jeden einzelnen Zuschauer, einen Gesinnungswandel hin zum kritischen Umgang mit Fast Food. Guten Appetit!
 
 

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