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Die Blume des Bösen

Die Blume des Bösen

Starttermin:
24. Juli 2003
Teaser:
Der Altmeister Claude Chabrol hat wieder zugeschlagen - mitten auf den Kopf der Bourgeoisie, der einzigen Klasse, "die als solche noch existiert" (Chabrol zur "ZEIT"). Von einer großbürgerlichen Familie und ihrer "Erblast" berichtet er uns in seinem neuen Film "Die Blume des Bösen" und stiftet schon einige Verwirrung, wenn es zur Analyse der Familienzusammensetzung geht...
Veröffentlicht:
22.07.2003
 
Wir sind zu Besuch bei den Charpin-Vasseurs nahe der französischen Weinstadt Bordeaux. Anne (Nathalie Baye) frönt ihren kommunalpolitischen Ambitionen in karrierefördernder opportunistischer Manier, ihr Mann Gérard (Bernard Le Coq) kümmert sich nicht nur um seine Apotheke, sondern auch und besonders um ein paar von Annes Geschlechtsgenossinnen.

Die Halbgeschwister (laut Filmtext.com) bzw. Stiefgeschwister (arte) bzw. Vettern (Paderkino.de) Michèle (Mélanie Doutey) und François (Benoît Magimel) entwickeln inzwischen erheblich mehr Zuneigung füreinander, als sich das für angeheiratete (arte) und noch schlimmer - blutsverwandte (Filmtext.com, Paderkino.de) Relationen gehört. Doch damit nicht genug, denn Tante Line (Suzanne Flon), die gute Seele des Hauses und Älteste des Clans, hat noch eine besondere Leiche im Keller!

Nichts Neues von Claude Chabrol, schließlich zerlegt er das schimmernde Großbürgertum mal wieder in seine fauligen Einzelteile. "Die Blume des Bösen" zeigt, dass die Vertreter der besseren Gesellschaft weder bessere noch schlechtere Menschen, sondern eben... Menschen sind. Ganz wie ein Bordeaux entfaltet der Film erst dann sein volles Aroma, wenn man ihn länger auf der Zunge behält.

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