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Interview mit der Jury von "Deutschlands Meisterkoch"
© Foto: Sat.1

Interview mit der Jury von "Deutschlands Meisterkoch"

Zum Start der neuen Koch-Castingshow
Veröffentlicht:
23.08.2010
 
Zum Start haben wir die Profiköche und Jurymitglieder Thomas Jaumann (l.), Nelson Müller (M.) und Tim Raue interviewt.

Warum machen Sie bei „Deutschlands Meisterkoch“ mit?

Nelson Müller: Für mich ist das eine Herausforderung, weil ich hier ja im größeren Umfang Jurymitglied bin, als ich das ansonsten war. Ich möchte nie jemanden in der Persönlichkeit kränken, aber auch klar sagen können: So was kann man nicht essen und/oder kochen.

Tim Raue: Ich wollte nie im TV kochen, in der Position als Jury-Mitglied fühle ich mich aber sehr wohl.

Wodurch unterscheidet sich das Format von anderen Kochsendungen?

Raue: Es ist eine Castingshow. Es geht ums Gewinnen!

Thomas Jaumann: Deutschlands Meisterkoch ist nicht mit üblichen Kochsendungen, aber auch nicht mit einer normalen Castingshow vergleichbar. Hier geht es um Spitzenleistungen, nur mit gutem Aussehen und wenig Können wird hier niemand gewinnen. Da sind wir gnadenlos. Als Jury sind wir auch zweitrangig, im Mittelpunkt stehen die Teilnehmerselbst. Es sind ihre Leistungen oder Misserfolge, die interessant sind.

Was ist das Besondere an der Show?

Raue: Die Kandidaten haben die Chance sich in ihren kochtechnischen Möglichkeiten weiterzuentwickeln. Sie werden nicht nur vor Herausforderungen gestellt, die sie meistern müssen, sondern lernen neue Facetten des Kochberufes kennen und es wird ihnen Fachwissen vermittelt.

Jaumann: Das Format ist anders als alle bisherigen. Hier geht es nicht nur um Unterhaltung, das Format fesselt und verlangt den Teilnehmern Höchstleistungen ab. Schließlich geht es neben der Ehre um 100.000 Euro.

Wer hat welche Rolle in der Jury?

Müller
: Thomas ist der „handwerkliche Typ“, Tim sagt immer direkt, was „Sache ist“ und ich übernehme eher eine emotionale Rolle. Ich werde die Kandidaten auch mal wieder aufbauen und motivieren, wenn es nötig ist - auf jeden Fall ist meine Tonart eine Spur „sanfter“.

Worauf achten Sie bei den Kandidaten am meisten?

Müller: Auf handwerkliches Geschick, auf eine saubere, aber auch kreative Anrichte-Weise. Natürlich sollte mir das Wort „lecker" auch beim Probieren in den Kopf schießen. Handwerklich gut, aber nicht lecker, das geht natürlich nicht. Wichtig ist mir auch, dass der Kandidat ein Bewusstsein für Lebensmittel hat und dem Produkt gewissen Respekt entgegen bringt.

Raue: Ganz klar, am Ende zählt nur, was auf dem Teller liegt. Der Geschmack, die Idee und die Optik eines Gerichts.

Wodurch können die Kandidaten Sie am besten beeindrucken?

Raue: Bei mir ganz eindeutig mit Geschmack, einem organisiertem und sauberen Arbeitsplatz und farblich ansprechende Kreationen.

Jaumann: Ein guter Koch muss sich in Warenkunde auskennen, braucht handwerkliches Geschick und muss kreativ sein. Und man muss dazulernen wollen. Klugscheißer haben bei uns keine Chance.

Was ist Ihr persönliches Lieblingsgericht?

Müller: Ich habe kein bestimmtes Lieblingsgericht. Zu jedem Tag, jedem Wetter oder jeder Stimmung gehört ein eigenes Gericht.

Raue: Bei mir wechselt das ständig, aber für den Obstsalat meiner Frau lasse ich alles stehen und liegen.

Jaumann: Ich liebe Schmorgerichte und lasse mich privat auch gerne bekochen. Bei Mutti schmeckt‘s doch am besten.
 
 

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