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Schräge Zeit

Schräge Zeit

Starttermin:
Ab 15. September 2005 im Kino
Teaser:
Im Rahmen der DDR-Nostalgie-Welle mit "Hammer & Sichel"-Fahnen, Jugendweihe und Rotkäppchen-Sekt sind die Insignien jener Epoche auch den "Wessis" bekannt. Aber was war mit den Angehörigen der Subkultur? Wie war der DDR-Alltag von Punks und anderen alternativen Jugendbewegungen? Der isländische Filmemacher Ólafur Sveinsson beschäftigt sich in seinem Dokumentarfilm "Schräge Zeit" mit der Punkszene in der DDR und was daraus wurde.
Veröffentlicht:
13.09.2005
 
Dokumentiert wird vor allem das Leben des gebürtigen Ostdeutschen Jan, Jahrgang 1963. Während der 80er-Jahre ist er Mitglied der Band "Der demokratische Konsum", schafft sich mit seinen Freunden Freiräume im engen Sozialismus und bewegt sich stets am äußersten Rand der DDR-Legalität. Irgendwann wird klar: In der DDR kann und will er und sein Freundeskreis auf keinen Fall bleiben. Um in den Westen zu gelangen, heiratet Jan eine Isländerin.

"Drüben" angekommen, genießt der einstige Punk erstmal die Segnungen des Kapitalismus, erst recht, als die Mauer fällt. Sein guter Riecher fürs Geschäft schenkt ihm materielle Erfolge, er wird vom Hausbesetzer zum Häuserbesitzer. Zwei so entgegengesetzte Lebensentwürfe innerhalb weniger Jahre zehren an der Substanz: Jan wird psychisch krank, man diagnostiziert manische Depression...

Sveinsson, Wahlberliner seit vielen Jahren, erzählt die packende Geschichte einer "Schrägen Zeit" mit Interviews, Fotos und Archiv-Filmen.
 
 

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