
Der Fall der Gerti B.
TV-Krimikomödie - Ö 2019
Vom Zuhälter, der Polizistin und dem Auftragskiller: „Der Fall der Gerti B.“ mit Fischer, Stach & Obonya wird zur Zeitreise ins Floridsdorf der 1970er. „Eine Geschichte, die so eigentlich nur in Wien spielen kann“, erzählt uns gleich zu Beginn der neuen Stadtkomödie eine Stimme aus dem Off. Wer sie uns erzählt, wissen wir da noch nicht. Wir lernen kennen: Franz „Franco“ Aigner (Karl Fischer), Zuhälter und Wiener Puff-Urgestein. Er präsentiert sich gern als wilder Hund und ist doch nur ein waschechter Dinosaurier im braunen Nadelstreifanzug. Franco steht quasi unwissentlich auf einer VIP-Liste, er soll das nächste Opfer von Jonas Lipansky (Cornelius Obonya) sein. Der ist sowohl als Uhrmacher als auch als Auftragskiller für seine Genauigkeit bekannt. Doch diesmal wird sogar er sentimental, denn mit Franco verbindet ihn nichts weniger als die gemeinsame Jugend – und eine erste gemeinsame Jugendliebe. Das führt uns zu Kriminalpolizistin Gerti (Susi Stach). Sie hat Ärger im Job und ist so glücklich verheiratet, dass es beinahe schon fad ist. Einst hätte sie Friseurin werden sollen, hat gelernt im Salon einer handfest feministischen wie stilsicheren Chefin im Floridsdorf Ende der 1970erjahre. Doch daraus wurde nichts. Zu stark war ihr Sinn für Gerechtigkeit und ihr Wille, auch selbst dafür zu sorgen. Damals war Gerti (Alice Prosser) verliebt, ein bisschen in den Franz (Lino Gaier), damals noch ein kleiner Strizzi, der eigentlich das Bestattungsunternehmen seines Vaters übernehmen hätte sollen, und auch ein bisschen in den schüchternen Jonas (Nils Arztmann). Doch dann starb ihre geliebte Oma, und alles kam anders. Vierzig Jahre später trifft das Trio unter bizarren Umständen wieder aufeinander: Franco ist betrunken und in Lebensgefahr, Jonas seiner Mission nicht sicher und Gerti muss herausfinden, warum im Sarg eines natürlich Verstorbenen eine tote Prostituierte liegt, die Vorgangsweise kommt ihr nämlich verdammt bekannt vor. Wenn nur ihre neue jugendliche Chefin (Tanja Raunig) nicht so bevormundend und übertrieben freundlich gleichzeitig wäre und Gerti endlich in Ruhe ermitteln könnte …





