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Mo, 15.04.2019 | 20:15-22:15 | RTL

Jenke macht Mut – Der schwere Kampf gegen die Kilos

Reportage, D 2019

Jeder dritte Deutsche würde gerne abnehmen. Diätmethoden gibt es reichlich. Trotzdem steigt die Zahl der Übergewichtigen seit 20 Jahren immer weiter. Nach der erfolgreichen Premiere von "Jenke macht Mut" mit dem Schwerpunktthema Brustkrebs, für dass der engagierte Reporter und sein Team jetzt mit dem "Deutschen Fernsehpreis" ausgezeichnet wurden, hinterfragt Jenke von Wilmsdorff diesmal, warum die Welt immer dicker wird und ob es DIE richtige Abnehmmethode gibt. In Deutschland sind derzeit 67,1 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen übergewichtig ('Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland'). Knapp ein Viertel der Deutschen sind demnach sogar fettsüchtig bzw. adipös (BMI größer als 30). In der zweistündigen RTL-Reportage hinterfragt Moderator Jenke von Wilmsdorff die Gründe dafür, spricht mit Ärzten und Wissenschaftlern über den aktuellen Stand der Forschung und die effizientesten Methoden. Er reist dafür in die USA, wo man diese Probleme schon lange kennt und per Magensonde teils zu bizarren Mitteln im Kampf gegen die Pfunde greift. Und Jenke macht auch in dieser Ausgabe wieder Mut. Er begleitet u.a. zwei schwer übergewichtige Frauen, die nach einem langen Leidensweg durch den Diätendschungel jetzt ihre Hoffnungen auf sehr unterschiedliche Wege zur Gewichtsreduktion setzen. Sind Übergewichtige wirklich selbst schuld an ihrem Leiden? Gibt es körperliche oder sogar erbliche Faktoren, die hier eine Rolle spielen? Haben wir womöglich verlernt, uns richtig zu ernähren? Jenke von Wilmsdorff begleitet die 30-jährige Nadya aus Köln. Sie wiegt 136 Kilo bei einer Körpergröße von 1,60 Meter und Simone (42) aus Elsdorf bei Köln. Die zweifache Mutter wiegt 130 Kilo. Beide betonen buchstäblich ALLES versucht zu haben, um endlich abzunehmen. Doch jede Diät endete mit dem gefürchteten JoJo-Effekt. Ein Schicksal, dass sie mit vielen anderen teilen. Auch Jenkes Kumpel und Kameramann "Corny" erfährt eher zufällig während der Dreharbeiten von einem Experten, dass er ebenfalls als adipös einzustufen sei. Übergewicht ist ein zentrales Gesundheitsproblem der Gegenwart Die WHO schätzt, dass sich Europa insgesamt auf eine massive Fettleibigkeits-Krise zubewegt. Harvard Professor Ezzati wertete mit Hunderten internationalen Wissenschaftlern rund 1.700 Studien aus 186 Ländern aus. Die Daten von 19,2 Millionen Menschen zeichnen ein noch düsteres Bild: In zehn Jahren dürfte demnach fast jeder fünfte Erdenbürger unter krankhaftem Übergewicht leiden. 'Unsere Recherchen haben ergeben, dass Übergewicht damit eines der dringlichsten Gesundheitsprobleme der Gegenwart ist', so Jenke von Wilmsdorff. "Wir wollen mit dieser Reportage vor allem aufklären und auch Hoffnung machen. Führende Experten erklären unterschiedliche Methoden und teilen ihre Erkenntnisse, wie man dem Übergewicht begegnen und, bevor der Teufelskreis greift, bereits vorbeugen kann." Das MOBILIS-Programm – nicht leicht, aber vielversprechend Simone entscheidet sich nach eingehenden Recherchen von Jenke von Wilmsdorf und seinem Team schließlich für das 'MOBILIS'-Programm, eine vielversprechende Abnehmmethode der Deutschen Sporthochschule in Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Georg Predel vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin. Das 12-monatige Programm möchte bei den Teilnehmern eine Lebensstiländerung bewirken, um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen und den gefürchteten JoJo-Effekt zu verhindern. Simone wird dabei ernährungswissenschaftlich, sportwissenschaftlich und auch psychologisch betreut. Prof. Dr. Hans-Georg Predel: "Wir wollen eine Änderung des Lebensstils insgesamt und damit auf mittlere Sicht mehr Lebensqualität. MOBILIS erfordert daher aktives Mitmachen." Simones Motivation ist hoch: "Ich war schon immer übergewichtig, aber noch nie so dick wie heute. Das ist Suizid in Raten. Ich werde mit so viel Fett nicht alt werden. Aber ich habe zwei Kinder und damit auch eine Verantwortung." Letzter Ausweg Magenbypass – eine OP mit Vorteilen und hohen Risiken N

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