Noch in den 50er Jahren versuchte Franz Antel, das goldene Zeitalter des österreichischen Films weiterzuführen. Sein Erfolgsrezept: Monarchie, Bad Ischl, ein süßes Mädchen aus dem Volke, ein charmanter Reichsgraf und als komödiantisches Element der scheinbar unzerstörbare Hans Moser (in der Rolle des Hotelportiers Rienössl). Sonja Ziemann spielt eine kleine Näherin, die ein Ballkleid für eine Gräfin im kaiserlichen Kurort abliefern soll, dort für eine Prinzessin gehalten wird und sich in Rudolf Prack, einen Angehörigen des Hochadels, verliebt. Trotz vieler Verwechslungen und Komplikationen geht in diesem anspruchslosen Lustspiel natürlich alles gut aus: Klassenschranken werden überwunden, das Mädchen kriegt den Grafen, in Ischl ist wieder Saison

