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Detailbild Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt
Sa, 29.01.2022 | 20:15-21:45 | RBB

Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt

Das Jahr 1977
Dokureihe, D 2019

1977 – das Jahr des RAF-Terrorismus und des Deutschen Herbst. Der linke Rechtsanwalt Hans-Christian Ströbele erinnert sich an diese Zeit. Horst Bröhmer – Mitarbeiter der ersten Drogenberatungsstelle in West-Berlin – erzählt von seiner Arbeit mit den Drogenabhängigen und seiner Betroffenheit, als er aus der Zeitung vom Tod seines 14-jährigen Schützlings Babette erfährt. Im Fernsehen startet die Vorabendserie "Drei Damen vom Grill". In Ost-Berlin wird Kaffee aufgrund gestiegener Weltmarktpreise zur Mangelware. Der Schauspieler und Sänger Manfred Krug verlässt die DDR und die Puhdys spielen zum ersten Mal in West-Berlin. Kaum eine Stadt hat eine so spannende Geschichte wie Berlin. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges wird im August 1961 die Mauer errichtet. 28 Jahre teilt sie die politischen Systeme und die Menschen in Ost und West. Berlin ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz kleiner und großer Geschichten. All das ist festgehalten, Tag für Tag – in unzähligen Sendungen des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens, jeweils unterschiedlich politisch gefärbt und kommentiert. Die Reihe "Berlin -Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, 1945 – 2020, in einer bislang nie dagewesenen Größenordnung: Eine Berlin-Chronik der Superlative über 64 Folgen, 5760 Minuten. Die zweite Staffel über die 70er Jahre schaut auf ein Jahrzehnt im Aufbruch, zwischen Fortschrittsglauben und Tradition, Freizügigkeit und Prüderie.

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