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Mi, 26.01.2022 | 13:45-14:30 | ORF 3

Expeditionen

Wildes Lateinamerika: Patagonien – Das Ende der Welt
Dokureihe, NL 2012

Auf dem südamerikanischen Kontinent leben etwa ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten der Erde. Die fünfteilige Dokumentationsreihe stellt die faszinierenden Regionen Lateinamerikas in spektakulären Aufnahmen vor. Neben der exotischen Flora und Fauna zeigen die Filmemacher aber auch den Alltag der hier lebenden indigenen Völker, die versuchen, sich ihre traditionelle Lebensweise zu bewahren. Das zerklüftete rund 650.000 Quadratkilometer umfassende Patagonien ist von Bergen, Inseln, Gletschern und Eisbergen geprägt. Der Wind fegt über die menschenleere und vielgestaltige Naturlandschaft. Hier finden sich schneebedeckte Andengipfel, Eisfelder im Nationalpark "Los Glaciares" und im Osten der Region trockene Steppen. Der Perito-Moreno-Gletscher ist ein wahres Weltwunder der Natur. Im Gegensatz zu vielen anderen Gletschern schrumpft er nicht, sondern wächst sogar alle drei Jahre. Mit einer Fläche von 250 Quadratkilometern und einer Länge von 30 Kilometern ist er einer der 48 Gletscher des "Campo de Hielo Patagónico Sur", der den drittgrößten Vorrat an Süßwasser weltweit bereithält. Auch Feuerland gehört zu Patagonien. Die Inselgruppe, die eine Fläche von über 73.000 Quadratkilometern umfasst, wird durch die Magellanstraße vom Festland getrennt.

Originaltitel:
Wildest Latin America
Regie:
Hannah Hoare, Richard Kirby
Schauspieler:
Paul McGann (Narrator)

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