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Detailbild Leopard, Seebär & Co.
Di, 23.11.2021 | 17:10-18:00 | NDR

Leopard, Seebär & Co.

Geschichten aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg – Ein Tapir wird verwanzt
Reportagereihe, D 2009

Ein Tapir wird verwanzt Tapir-Teenager Poroto muss angezapft werden, denn Dr. Flügger braucht eine Blutprobe. Weil er ungern betäuben möchte und sich Tapire so wunderbar ins Koma kraulen lassen, wagt der Tierarzt ein Experiment: Während Joachim Lüllau Poroto mit Streicheleinheiten ruhigstellt, setzt ihm Dr. Flügger Raubwanzen auf den Bauch. Die saugen sich wie Egel mit dem Blut des Wirtes voll und anschließend kann man es ihnen per Spritze entnehmen. Doch der erste Versuch scheitert. Poroto ist schnell wieder auf den Beinen. Eine Mamba beim Zahnarzt Frau Mamba geht es nicht gut. Die grüne Gesichtsfarbe ist zwar ganz normal, aber was ein echter Experte ist, der weiß: Sie muss zum Zahnarzt. Guido Westhoff ist in diesem Fall beides. Um seine Patientin verarzten zu können, muss Guido im Gehege erst einmal sämtliche gesunden Zähne samt Besitzerinnen verscheuchen. Erst als die Gabunviper und die anderen Mambas aus dem Weg sind, kann er sich das kranke Tier greifen. Doch Vorsicht: Ein Giftzahn mit Wurzelentzündung bleibt immer noch ein Giftzahn. Kokosnuss für Nasenbären Die Nasenbären sind schlaue Zeitgenossen und deshalb brauchen sie hin und wieder ein bisschen Gehirnjogging. Reiner Dukat und Azubi Philipp geben ihnen eine harte Nuss zu knacken: Kokosnuss gefüllt mit Mehlwürmern und Rosinen. Die schraubt er ordentlich zu, damit Pablo & Co.sie auch richtig herumrollen können. Aber irgendwie stehen die "Nasen" ein bisschen auf der Leitung. Philipp disponiert um und hängt einen zünftigen Jutesack ins Gehege. Das ist doch schon viel besser. Rani macht Mittagsschlaf Für kleine Elefanten gelten dieselben Regeln wie für alle kleinen Kinder, mittags wird ein Schläfchen gehalten. Nach dem ganzen Toben vom Vormittag kann Rani das auch ganz gut gebrauchen. Die Betten in der Elefantenhalle sind gemacht, und sofort legt sich Rani hin, freiwillig und ohne aufzumucken. Wenn einem die Großen nur nicht immer die Bettdecke wegfuttern würden. Futterfalle für Präriehunde Die Präriehunde sind ein eher scheues Völkchen. Weil das so ist, weiß Volker Friedrich gar nicht so genau, warum es in diesem Jahr keinen Nachwuchs gibt. Haben die Nager die Brunftzeit verschlafen? Oder ist gar kein Männchen mehr dabei? Um das herauszufinden, baut Volker im Gehege eine komplizierte Lebendfalle auf, gefüllt mit Leckerlis und allen Schikanen. Als er kurze Zeit später nachsehen geht, sitzen keine Präriehunde in der Falle, sondern Pfauen. Die mögen die Leckerlis nämlich auch sehr gerne.

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