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Di, 23.11.2021 | 10:55-11:55 | WDR

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Wikipedia – Was bringt die freie Enzyklopädie?
Magazin, D 2021

Am 15. Januar 2001 wurde Wikipedia gegründet. Als "gemeinnütziges Projekt zur Erstellung einer freien Internet-Enzyklopädie in zahlreichen Sprachen" – so beschreibt sich Wikipedia selbst. Was klein anfing, ist heute ein Massenmedium: Wikipedia zählt zu den weltweit meistbesuchten Internetseiten, mehr als 55 Millionen Artikel sind online, übersetzt in mehrere hundert Sprachen. Frei zugängliches Wissen, jedoch mit einer Einschränkung: Ohne Gewähr für die Richtigkeit. Die Artikel werden von Privatpersonen, keinen Wissenschaftler*innen, geschrieben. Unentgeltlich. Wikipedia-Deutschland hat etwas mehr als 900 Mitglieder – vor allem Männer. Das zweite Problem der freien Enzyklopädie: Nur etwa 10% der Beteiligten sind Frauen. Die Grundidee ist bestechend: Freies Wissen für alle, geschrieben von allen, kontrolliert durch alle. Die Realität sieht jedoch mitunter anders aus. Auch in Wahlkämpfen spielen tendenziöse Wikipedia-Artikel eine zunehmende Rolle. Wie steht es um Wikipedia – 20 Jahre nach der Gründung? Gäste im Studio: Dipl.-Des. Sandra Becker, Steinbeis-Hochschule Prof. Dr. Rudolf Stöber, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

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