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Mi, 13.10.2021 | 02:35-03:30 | ARTE

ARTE Reportage

Reportagereihe, F/D 2020

(1): Mexiko: Die Familien der VerschwundenenIn Mexiko müssen die Familien selber nach Angehörigen suchen, die die Drogenkartelle "verschwinden" ließen. In den vergangenen 15 Jahren starben im Krieg der Drogenkartelle in Mexiko über 250.000 Menschen, zehntausende Frauen, Männer und Kinder werden bis heute vermisst. Die Narcos töten, um unbequeme Zeugen verschwinden zu lassen, und sie festigen ihre Macht durch Terror. Dazu gehört auch, dass sie Menschen einfach verschwinden lassen.In den meisten Fällen ermitteln die Behörden kaum. Die Familien müssen ihre Angehörigen also selber suchen. Ein Jahr lang begleiteten Alex Gohari, Léo Mattei und Rémi Vorano im Bundesstaat Michoacan drei Angehörige von Verschwundenen: Patricia, Teresa und Indalecio suchen zwei Söhne, einen Verlobten und einen Bruder. Sie suchen in Leichenhallen und Massengräbern und sie sprechen mit Leuten, die in das organisierte Verbrechen verwickelt sind, um ihre Angehörigen wiederzufinden, lebendig oder tot.(2): Indien: Sikkim sät 100% BioDer kleine indische Bundesstaat Sikkim verzichtet konsequent auf Herbizide, Insektizide und chemischen Dünger.Während in den Industrieländern des Westens die Landwirte noch heftig über den Einsatz von Glyphosat streiten, hat ein kleiner Bundesstaat im Norden Indiens die Verwendung aller Herbizide, Insektizide und chemischen Düngemittel schon seit vier Jahren verboten. Die gesamte Anbaufläche Sikkims wurde im letzten Jahrzehnt allmählich auf ökologischen Landbau umgestellt, für die Verfechter des Biolandbaus wurde damit ein Traum Wirklichkeit: Sikkim ist der erste zu 100 % ökologisch wirtschaftende Staat der Welt.

Originaltitel:
Arte Reportage

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10.61.5.113