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Detailbild Impfungen – Wundermittel oder Teufelszeug?
Sa, 13.03.2021 | 23:15-00:00 | phoenix

Impfungen – Wundermittel oder Teufelszeug?

Dokureihe, D 2021

In der Corona-Pandemie setzt die ganze Welt auf Impfungen, um die Krise zu beenden. Doch es gibt auch Widerstand: Bei den Corona-Protesten sind die Impfgegner ganz vorne mit dabei. Das hat Tradition. Seit 1796 die erste Impfung gegen Pocken erfolgte, wird über Impfungen gestritten. Von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik, die NS-Diktatur bis in die heutige Corona-Krise lehnen viele eine Impfpflicht kategorisch ab. Was sind die Gründe? Die Dokumentation zeigt die Geschichte der Impfungen in Deutschland und die Reaktion ihrer Gegner. 1874 beschloss der Reichstag eine Impfpflicht gegen Pocken, die erst 1983 wieder aufgehoben wurde – bis zuletzt blieb sie umstritten. Ebenso wie die Impfungen gegen Diphtherie und Kinderlähmung während der NS-Zeit und in der Bundesrepublik. Für manche Nazis waren sie gar Teil einer jüdischen Weltverschwörung. Manche Geistliche sahen darin eine anmaßende Abweichung vom "göttlichen Plan", Naturheilkundler einen Eingriff in den Körper.

Originaltitel:
ZDF-History

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