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Do, 11.03.2021 | 11:00-12:00 | SWR

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Europas Partner im Osten: Ungarn, Polen und Georgien
Magazin, D 2019

In der Nacht zum 1. Mai 2004 ist ganz Europa in Feierlaune. Zehn Länder gleichzeitig treten an diesem Tag der Europäischen Union bei. Darunter Ungarn und Polen. Die Euphorie unter den Neuen ist groß, sie versprechen sich viel von einer Mitgliedschaft in der EU. Doch heute ist die anfängliche Begeisterung für Europa unter den Polinnen und Polen sowie den Ungarinnen und Ungarn einer gewissen Ernüchterung gewichen. Das gilt auch umgekehrt. Die Europäische Union liegt mit den unbequemen Partnern im Dauerclinch. Ganz anders Georgien. Das Land träumt schon lange von einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Nach dem Assoziierungsabkommen 2014 heißt es nun für Georgien: warten. Warum haben sich Polen und Ungarn zu schwierigen Partnern der EU entwickelt? Welche Hoffnungen knüpft Georgien an eine Mitgliedschaft in der EU? Darüber sprechen "Planet Wissen"-Moderator*in Birgit Klaus und Dennis Wilms mit ihren Gästen. Für Ungarn sind das Orsolya Lénárt und Stephan Ozsváth. Sie ist Germanistin an der Andrassy-Universität in Budapest und er war bis 2017 ARD-Korrespondent für Südost-Europa. Für Polen sind das Kai-Olaf Lang, Politikwissenschaftler und Osteuropaexperte von der Stiftung Wissenschaft und Politik sowie der polnische Schriftsteller Radek Knapp, der in seinem sehr unterhaltsamen Buch "Gebrauchsanweisung für Polen" seinen eigensinnigen Landsleuten so richtig auf den Zahn fühlt. Für Georgien ist Silvia Stöber, Journalistin und Georgien-Referentin, zu Gast im Studio.

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