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Mi, 30.09.2020 | 22:30-23:05 | ORF 2

WELTjournal

Magazin, Ö 2020

Vor 30 Jahren ist die DDR untergegangen und Ost- und Westdeutschland sind zum größten und mächtigsten Land Europas zusammengewachsen. Mit der deutschen Wiedervereinigung beginnt der bemerkenswerte Aufstieg von Angela Merkel bis ins Berliner Kanzleramt. Im Dezember 1989 betritt sie als unscheinbare junge Frau in abgewetzten Cordhosen und Sandalen zum ersten Mal die politische Bühne. Nur ein Jahr später sitzt sie als Ministerin in Bonn am Kabinettstisch von Kanzler Helmut Kohl. Die ostdeutsche, protestantische Frau überlebt alle Machtkämpfe in der westdeutschen, katholischen und männerdominierten CDU. Sie kämpft sich im Jahr 2000 an die Spitze der Partei und 2005 als erste Frau ins deutsche Kanzleramt. Wie hat sie das geschafft? Wie hat ihr erstes Leben im sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat sie darauf vorbereitet, Kanzlerin einer der stärksten Demokratien der Welt zu werden? Wie ist Merkel zur weltweiten Marke für Krisenmanagement, Demokratie und Freiheit geworden? ORF-Deutschland Korrespondentin Birgit Schwarz hat für das WELTjournal nach den Wurzeln der späteren Kanzlerin in der ostdeutschen Provinz gesucht und mit Wegbegleitern und engen Vertrauten über Aufstieg und Erbe der mächtigsten Frau der Welt gesprochen.

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