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Detailbild Oktoberfest 1900
Do, 24.09.2020 | 00:30-02:05 | Das Erste

Oktoberfest 1900

Aufbruch in ein neues Jahrhundert/6. Das Jüngste Gericht
Historienserie, D 2020

Aufbruch in ein neues Jahrhundert: Beflügelt von einer spirituellen Begegnung mit seiner verstorbenen Frau und deren Ermahnungen, lässt Prank den Hoflingers über Stadtrat Urban einen neuen Wiesn-Platz zukommen. Er besteht darauf, dass die Hoflingers nicht erfahren, wem sie diesen zu verdanken haben. Maria und Ludwig Hoflinger können ihr Glück kaum fassen und eröffnen nun ihre neue Wiesn-Bude. Außerdem lässt Prank Glogauer wissen, dass er nichts mehr gegen die Hoflingers unternehmen soll. Nun muss Glogauer einen neuen Käufer für das brisante Filmmaterial suchen. Somit wechselt er die Seiten, ausgerechnet zu Anatol Stifter. Währenddessen findet Colinas Ehemann Rupprecht, der ihren Sohn Maxi im Schlepptau hat, sie auf der Wiesn in der Lochner-Bude. Sie hatte Maxi vor dem gewalttätigen Trinker Rupp bei Freunden in Sicherheit gebracht und ihm monatlich Geld aus München geschickt, damit er in die Schule gehen kann. Nun ist Rupp wieder da und fordert von Colina ihr hart erarbeitetes Geld und das Eheversprechen ein. Glogauer schmuggelt das brisante Filmmaterial von Ludwigs Abenteuer mit Fierment in das Oktoberfestzelt mit dem Cinematographen; dem gesamten Publikum werden die intimen Bilder vorgeführt. Was für eine Schande für die Familie Hoflinger! Ludwig flüchtet vor den Gendarmen zu Fierment, doch als er dessen Verrat erkennt, stürzt er sich aus dem Fenster des Ateliers in den Tod. Die Nachricht erreicht Roman und Clara auf dem Land. Beim Begräbnis treffen die beiden auf die hasserfüllte Maria. Sogar Ludwigs Tod kann Roman und Maria nicht wieder versöhnen. Mittlerweile hat Stifter den Stadtrat Urban mit dem Versprechen, ihn zum Bürgermeister zu machen, auch auf seine Seite gezogen. Pranks Münchner Hasenberger Brauerei wird daraufhin von Urban einer Razzia unterzogen. Sein Etikettenschwindel fliegt auf, und seine Bierburg auf dem Oktoberfest wird geschlossen. Als Prank verbittert und einsam in seiner Villa sitzt, erscheint Maria wie von Sinnen und zu allem entschlossen mit einem Messer in der Hand. Sie fordert Rache für das Leid ihrer Familie. Das Jüngste Gericht: Das Bierkartell hat sichergestellt, dass im nächsten Jahr nur noch die sieben größten Münchner Brauereien eine Lizenz für eine Bierburg auf dem Oktoberfest erhalten. Sowohl Prank als auch die Hoflingers werden daran keinen Anteil haben. Prank ist nicht aus München, seine Münchner Hasenberger Brauerei wurde geschlossen. Und das Deibel Bräu hat nicht die Kapazitäten, um genügend Bier für ein großes Bierzelt zu brauen. Maria, die sich nach dem Mordversuch an Prank in der Psychiatrie aufhält, verweigert Roman die Entscheidungsgewalt über die Geschäfte der Familienbrauerei. Letzten Endes ist es Clara, die pragmatisch handelt. Die einzige Chance, die sie haben, ist es, sich mit ihrem Vater zusammen zu schließen. Auf diese Weise hat Prank Zugang zu einer Brauerei, die in München ansässig ist, und Roman erhält die finanziellen Mittel, die Produktion so zu erhöhen, dass er auf dem nächsten Oktoberfest zusammen mit Prank eine Bierburg bekommt. Um dies zu gewährleisten, besticht Roman schweren Herzens den Leiter der Psychiatrie, um Maria zu entmündigen. Auch Prank muss sicherstellen, dass nichts der Fusion im Weg steht. Er entledigt sich Glogauers, damit man ihn nicht mit dem Mord an Ignatz Hoflinger in Verbindung bringen kann, und hinterlässt dabei ein Beweisstück zu Lasten Glogauers. Inspektor Eder informiert Roman Hoflinger, dass der Samoaner-Häuptling aus dem Gefängnis entlassen wurde und ein gewisser Glogauer und sein Hund für den Mord an seinem Vater verantwortlich sind. Colinas Biermadl-Streik wird zum vollen Erfolg. Doch zu Hause drangsaliert sie ihr Mann Rupp täglich. Sie beschließt, zusammen mit ihrem Sohn Maxi zu Clara zu fliehen. Rupp ertappt Clara und Colina beim Packen, versucht sie mit allen Mitteln aufzuhalten und wird dabei von den Frauen in Notwehr getötet. Roman erweist sich als äußerst gewieft und präsentiert vor dem Bierkartell belastendes Material, das Stifter da

Regie:
Hannu Salonen
Schauspieler:
Misel Maticevic (Curt Prank)
Martina Gedeck (Maria Hoflinger)
Francis Fulton-Smith (Ignatz Hoflinger)
Klaus Steinbacher (Roman Hoflinger)
Mercedes Müller (Clara Prank)
Brigitte Hobmeier (Colina Kandl)
Maximilian Brückner (Anatol Stifter)
Markus Krojer (Ludwig Hoflinger)
Martin Feifel (Alfred Glogauer)
Michael Kranz (Alfons Urban)
Francis Fulton-Smith (Ignaz Hoflinger)
10.61.5.115