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Do, 17.09.2020 | 06:56-07:00 | Ö1

Gedanken für den Tag

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Es ist die Ur-Erzählung des Abendlandes und das erste Bild des jüdischen und christlichen Glaubens. Die Schöpfungsgeschichte, nachzulesen im Buch Genesis. Sie auszulegen und zu deuten, ist seit tausenden Jahren die Angelegenheit von Priestern, Philosophen und Gläubigen. Aber jenseits dieser theologisch-philosophischen Auslegungen steckt viel Weisheit und Witz über den Menschen in den ersten Seiten der Bibel. Über seine Art zu denken und die Dinge zu begreifen, sich mit der Welt in Beziehung zu setzen und mit sich selbst. Diese Aktionsmuster und ihre Folgen sind in Zeiten der globalen Bedrohungen aktueller denn je. Im Rahmen des ORF-Schwerpunktes "Mutter Erde: Flatten the curve. Was lernen wir aus der Corona-Krise für den Klimaschutz?" und während der ökumenischen Aktion "SchöpfungsZeit", die jedes Jahr zwischen 1. September und 4. Oktober christliches Engagement zur Bewahrung der Schöpfung in den Fokus nimmt, versucht Oliver Tanzer in seinen Gedanken über die Genesis einen Brückenschlag zwischen biblischer und moderner, natürlicher und künstlicher, gläubiger und ökonomischer Welt.

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