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Detailbild STATIONEN
Mi, 16.09.2020 | 19:00-19:30 | BR Fernsehen

STATIONEN

Erinnern und Vergessen
Kulturmagazin, D 2020

Religion erleben – der Name "STATIONEN" ist Programm. Ob Stationen einer persönlichen Entwicklung oder Stationen des Kirchenjahrs, die Feste der Religionen oder Stationen des Lebens: Die Sendung fragt, wie Menschen denken und glauben und ermöglicht den Zuschauern, Religion (mit) zu erleben und ihre eigene Orientierung in einer komplizierten Welt zu finden. "Leben heißt erinnern" – nicht nur bei der Alzheimer-Selbsthilfe begegnet einem dieser Satz. Erinnerung trägt viel dazu bei, sich in der Welt und auch im eigenen Leben zurechtzufinden. Mancher schreibt im Alter seine Erinnerungen auf, um sich der eigenen Erlebnisse und Entscheidungen zu vergewissern – und vielleicht auch, um sich den Nachfahren zu erklären. Was aber, wenn die Erinnerung nachlässt? Wenn ein nahestehender Mensch an Demenz erkrankt, wird es besonders deutlich, wie sehr Erinnerung verbindet und Gemeinschaft stiftet. Für die jüdischen Gemeinden, die seit Jahrhunderten in der Diaspora leben, ist die Erinnerung deshalb identitätsstiftend – das wird bei den großen religiösen Festen deutlich. Straßennamen, Denkmäler, ganze Wohnviertel: Wie sehr gemeinsame Erinnerungen auch von ethischen Maßstäben erzählen, erfährt Moderatorin Irene Esmann bei einer Reise durch die eigene Stadt.

Originaltitel:
Stationen

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