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Di, 30.06.2020 | 11:25-11:30 | Ö1

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Andreas Vitáseks 13. Programm "Austrophobia" ist eine kabarettistische Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff und dem Fremdsein, mit begründeten und unbegründeten Ängsten, mit dem Junggewesensein, dem Älterwerden und der untoten Vergangenheit Österreichs. Eine Reise durch das weite Land der österreichischen Seele und in die Untiefen des goldenen Wiener Herzens. Wortgewandt stemmt sich Vitásek gegen die Kleinkariertheit und die Dummheit, gewürzt mit persönlichen Pointen und geschickt changierend zwischen Erlebtem und Erfundenem. Ankommen und Wegfahren, Nationalismus und Internationalismus und die "alltäglichen Mühen der Ebene" werden im privaten Mikrokosmos einer Familie mit illegal eingeschleustem Mops abgehandelt. Gibt es ein richtiges Leben im falschen? Lauert das Grauen in der Idylle? Andreas Vitásek, Kabarettist, Theatermann, Poet und Clown, verschont in "Austrophobia" niemanden, auch sich selbst nicht. Ein Live-Mitschnitt aus dem Stadtsaal Wien vom 15. März 2019.

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