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Mi, 04.12.2019 | 19:05-19:30 | Ö1

Dimensionen

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Lithium-Ionen-Akkumulatoren oder kurz Akkus betreiben heute alles von Mobiltelefonen über Laptops bis zu Elektroautos. Sie sind wiederbeladbar, leicht und leistungsstark. Erste Grundlagen zur Entwicklung der heute allgegenwärtigen Batterien legte der Brite Stanley Whittingham in den 1970er Jahren. Während der Ölkrise erforschte er Möglichkeiten zur Energiegewinnung ohne fossile Brennstoffe. Der US-Amerikaner John B. Goodenough und der Japaner Akira Yoshino entwickelten die Batterie weiter zu den leistungsstarken, mehrere hundertmal aufladbaren Lithium-Ionen-Akkumulatoren, die seit 1991 auf dem Markt sind. Sie kommen in vielen elektronischen Alltagsgegenständen vor und haben unser Leben nachhaltig verändert. Dafür erhalten die drei Wissenschafter den Chemienobelpreis 2019. John B. Goodenough, Jahrgang 1922, ist übrigens der älteste Forscher, der je mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Wie seine Kollegen geht auch er nach wie vor jeden Tag ins Labor. Die Entwicklung von Batterien ist schließlich noch lange nicht zu Ende.

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