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Mo, 04.11.2019 | 18:00-18:15 | ARD-alpha

Schätze der Welt – Erbe der Menschheit

Die Berliner Museumsinsel (Deutschland) – Preußens Schatzkammer -
Dokureihe, D 2001

Die Berliner Museumsinsel mit ihren fünf großen Sammlungs-Gebäuden, dem Alten und dem Neuen Museum, der Alten Nationalgalerie, dem Pergamon- und dem Bode-Museum bildet mitten in Berlin ein historisch gewachsenes Ensemble. Im Verlauf von 100 Jahren vollendet, spiegelt sie die architektonischen und museumspolitischen Vorstellungen mehrerer Generationen wieder. Die Museumsinsel war und ist auch ein Manifest deutscher Kulturpolitik. Im Krieg stark zerstört wird sie denkmalgerecht wieder aufgebaut und restauriert. Dabei gilt es die Rekonstruktion und die Kriterien des Denkmalschutzes zu vereinen. Abweichend von originalen Plänen, aber nicht vom Geist der Anlage, wird eine archäologische Promenade die Museumsgebäude verbinden. Die Sammlungen werden miteinander in Beziehung treten. Übergänge und Verzweigungen geben neue Einblicke in die Kulturen der Völker. Die Museumsinsel, über 100 Jahre erbaut, Spielwiese von Monarchen und Ideologien, zerschnitten von Eisenbahn, Eitelkeit und Museumsstreit, die Prachtbauten, die sich einander gram den Rücken zuwenden, sie werden bald eine Einheit. Die Berliner Museumsinsel wird endlich zum Gesamtkunstwerk, zur Schatzinsel. Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

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