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Das österreichische Fernsehmagazin
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Okay

Komödie, DK 2002

Irgendwann erwischt sie jede(n), die Midlife-Krise. Selbst Menschen, die sich Mitte bis Ende dreißig mit sich und ihrem Leben noch ganz wohl fühlen, werden mit Dingen konfrontiert, die sie ans bevorstehende eigene Altwerden erinnern – zum Beispiel mit einer schweren Erkrankung der Eltern. Genau das passiert der engagierten und innerlich scheinbar gefestigten Sozialarbeiterin Nete (gespielt von der dänischen Kabarettistin Paprika Steen), als sie ihren schwerkranken Vater zu sich nehmen muss, um ihn betreuen zu können. Als die Familie nun mit dem schlecht gelaunten, verbitterten Herrn zusammenlebt, ist plötzlich nichts mehr “okay” (wie man gern pauschal auf die Frage nach dem eigenen Befinden erwidert). Der Ehemann beginnt angesichts der veränderten Lebens- und Wohnsituation eine Affäre, die Tochter übt sich in pubertierendem Irrsinn, und Nete muss zwischen all diesen Ereignissen und Entwicklungen herausfinden, ob sie so weitermachen kann oder einen Neuanfang wagen soll. Dass Regisseur Jesper W. Nielsen aus diesem Thema keinen langweiligen Problem-/Gesprächsfilm gemacht hat, sondern in seiner Inszenierung durchaus auch die witzigen Elemente des an sich ernsten Plots herauszuarbeiten versteht, ist ihm hoch anzurechnen. Dadurch wird’s auch irgendwie okay, dass eben nicht alles okay ist

Originaltitel:
Okay
Schauspieler:
Paprika Steen, Troels Lyby, Ole Ernst, Nicolaj Kopernikus, Molly Blixt Egelind, Laura Drasbæk, Trine Dyrholm, Lotte Andersen, Jesper Christensen, Henrik Prip, Lars Ranthe, Mette Agnete Horn, Benjamin Boe Rasmussen, Birthe Neumann, Michael Moritzen, Casper Steffensen, Isao Suzuki, Yozo Taguchi, Lars Bjarke, Morten Lützhøft, Otte Svendsen
Verfügbare Sprachen:
Deutsch
10.61.5.113