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Detailbild Mutter Küsters' Fahrt zum Himmel

Mutter Küsters' Fahrt zum Himmel

Drama - D 1975 - 108

Hermann Küsters, seit zwanzig Jahren als Arbeiter in einer Frankfurter Reifenfabrik beschäftigt, erschlägt aus Wut über Massentlassungen den Personalchef und richtet sich dann selbst. Seine Witwe (Brigitte Mira) steht der Katastrophe zunächst hilflos gegenüber. Angesichts der diffamierenden Presseartikel und der Zweifel der eigenen Kinder an der Redlichkeit des Vaters nimmt sie sich vor, ihren Mann zu rehabilitieren. Dabei gerät Mutter Küsters an einen niederträchtigen Sensationsreporter (Gottfried John), an ''wohlmeinende'' Genossen der DKP und an eine anarchistische Vereinigung, die sie zu ihrem eigenen Vorteil skrupellos benutzen. "Fassbinders Rundumschlag gegen die Sensationsgeilheit einer faschistoiden Boulevardpresse und gegen eine Linke, die sich die Manipulationsmethoden der Medien zunutze macht", kommentiert das "Lexikon des Internationalen Films". Mit Karlheinz Böhm, Peter Kern, Kurt Raab, Margit Carstensen, Ingrid Caven und Irm Hermann.

Originaltitel
Mutter Küsters' Fahrt zum Himmel
Sprachen
Deutsch
Schauspieler
Brigitte Mira (Emma Küsters), Ingrid Caven (Corinna), Margit Carstensen (Marianne Thälmann), Karlheinz Böhm (Karl Thälmann), Irm Hermann (Helene), Gottfried John (Niemeyer), Armin Meier (Ernst), Peter Kern (Nachtclubbesitzer), Kurt Raab (Barbesitzer Gustav), Gustav Holzapfel (Herr Holzapfel), Lilo Pempeit (Sekretärin), Peter Chatel (Photograph), Peter Bollag (Photograph), Vitus Zeplichal (Reporter), Volker Spengler (Photograph), Y Sa Lo (Terroristin), Matthias Fuchs (Knab), Adrian Hoven (Redacteur - in - chief Linke), Hannes Kaetner (Security Man), Eva Mattes (Secretary)
Regie
Rainer Werner Fassbinder
Drehbuch
Rainer Werner Fassbinder, Kurt Raab, Heinrich Zille
Kamera
Michael Ballhaus
Musik
Peer Raben
10.61.5.114